Magische Ostern in Innsbruck

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Zu Ostern wird es auch auf den Innsbrucker Hausbergen und Sonnenhängen grün. Für diejenigen, die traditionelle Ostererlebnisse in Innsbruck suchen, gibt es beginnend mit Palmsonntag eine Vielzahl an Prozessionen - mit schönen Palmlatten und Palmbuschen. In der Osterwoche hat aber jeder Tag seine besonderen Traditionen: zum Kalvarienberg und der Arzler Kapelle pilgern die Kinder, um dort die Fußwaschung am Gründonnerstag erklärt zu bekommen.
Die ersten Lämmer finden ihr Futter auf den schneefreien Wiesen. Osterlämmer aus feinem Sandteig werden von Barbara Pernlocher für den Wiltener Markt hergestellt. Eigentlich findet der Markt am Wiltener Platzl wöchentlich statt, vor Ostern werden neben "normalen" regionalen Produkten auch Osterspezialitäten angeboten. Neben dem Wiltener Markt gibt es in der Altstadt vor dem Goldenen Dachl den Innsbrucker Ostermarkt.
Brauchtum wird überall hochgehalten, aber manchmal ist die Grenze zum Schabernack fließend. In der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag geht es in der Innsbrucker Nachbargemeinde Rum emsig zu: Um Mitternacht huschen Ostergeister durch die Gärten und bringen alle Fundstücke, die nicht fest verankert sind, auf den Dorfplatz vor der Kirche. Zum Abholen nach dem Kirchgang am Ostermontag sozusagen. Aber auch andere "Ostergeheimnisse" werden gelüftet - mit Sägespänen werden Spuren durch das Dorf gezogen, und so manches geheime Liebespaar dadurch bekannt gemacht.