Kabarett unter Sternen: Tafelrunde-Open-Air

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Was wäre der Sommer ohne Kabarett? Damit auch in der heißesten Zeit des Jahres die Lachmuskeln trainiert werden, sorgt ORF III mit "Kabarett unter Sternen" für beste Unterhaltung. "Die Tafelrunde" feiert heuer ihre Freiluft-Premiere und meldet sich mit der dritten Ausgabe open air von Viktor Gernots Praterbühne. Diesmal begrüßt Gerald Fleischhacker als Gäste Gernot Kulis, Nadja Maleh, Stefan Haider und die Kernölamazonen, um die wichtigsten Themen des Monats humorvoll Revue passieren zu lassen. "Ein Sommer wie damals", konstatiert Gerald Fleischhacker, "wo du bei der Rückreise aus Italien einfach locker ein paar Stunden im Stau stehst, wo die Kinder zwischen die Leitplanken pinkeln und du mit den Deutschen auf der Autobahn Federspielen kannst, das ist so völkerverbindend." Die Kehrseite: Die Covid-19-Fallzahlen steigen, deswegen wird jetzt auch im Wiener Stephansdom geimpft ("Im Namen des Pfizer, des Johnson und des Astra Zeneca - Amen"). Der Lockdown gehört hoffentlich der Vergangenheit an, für Gernot Kulis war er jedoch sehr inspirierend. Als es der Wiener Bevölkerung verboten war, nach Parndorf zum Shoppen fahren, bot Kulis einer Burgenländerin an, KFZ-Nummerntafel zu tauschen. Was dann passiert ist, brachte selbst den Publikumsliebling zum Lachen. Als "Karl Schmähhammer" möchte Kulis außerdem die Impfquote mit ungewöhnlichen Maßnahmen erhöhen, wie er in der Show erklärt. Nadja Maleh spürt eine Aufbruchstimmung im Land, zumindest in ihrem Umfeld: "Kennen Sie das, wenn man voller Elan aus dem Bett hüpft und die ganze Welt niederreißen könnte? Ich auch nicht." Mit der passenden Meditation bewegt sich die Kabarettistin aber in ganz andere Sphären und widmet sich auch der Popmusik nach der Pandemie: was darf man heute noch singen? Die Kernölamazonen Caroline Athanasiadis und Gudrun Nikodem-Eichenhardt sind bereits auf der Suche nach einem Schilehrer für den Winter und werfen ihr Lasso nach Neo-Single Marcel Hirscher aus. Und rechtzeitig vor dem Schulstart meldet sich der lustigste Lehrer des Landes aus den Ferien zurück: Stefan Haider. Er stellt klar: "Lehrer sein ist in erster Linie Berufung. Na gut, eine gewisse Neigung zum Sommer gehört auch dazu." Und was noch alles passiert ist - vom Werbevideo über Linz bis zur Wahl des ORF-Generaldirektors - wird ebenso mit viel Schmäh im großartigen Ambiente des Wiener Praters besprochen.