Heimat Österreich

In den Nockbergen

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Heimat Österreich setzt seine Erfolgsreihe „Bergdörfer“ fort – den Auftakt der neuen Staffel bilden die Kärntner Nockberge. Sanft erheben sich die Nockberge über die satten Almen, tiefgrünen Wälder und kristallklaren Gewässer und faszinieren durch ihr unverwechselbares Landschaftsbild. Von Kaning über Feld am See, Afritz und Fresach bis nach Arriach begegnen wir Menschen, denen das Bauerndasein in die Wiege gelegt wurde. Zwar nimmt die Zahl der bewirtschafteten Höfe in den Höhenlagen seit Jahrzehnten ab, doch die weitergeführten Betriebe sind ungemein lebendig. Im Generationenverband werden die Herausforderungen des Bauerndaseins gemeistert. Heutzutage braucht es Einfallsreichtum und Zusammenhalt, um den Gegebenheiten und Anforderungen der bergbäuerlichen Landwirtschaft gewappnet zu sein. Denn die Höhenlagen lassen keine ausufernde Bewirtschaftung zu. Die Natur setzt ihre Grenzen. Nicht überall können Maschinen und Technik die Arbeit erleichtern. So müssen am Walderhof der Familie Modl im Gegendtal, alle bei der Heumahd mitanpacken und das Gras zum größten Teil noch mit der Sense gemäht werden. Auch bei Familie Trattnig helfen drei Generationen zusammen, denn wer einen Hof übernimmt, muss auch Verantwortung übernehmen können. So haben alle Kinder von Erwin Trattnig bereits ihre eigenen Tiere zu versorgen.
In der Gemeinde Arriach, an den südöstlichen Ausläufern der Nockregion, gibt uns Josef Unterköfler einen Einblick in seine alltäglichen Herausforderungen als leidenschaftlicher Jäger und Landwirt. Ob auf der Pirsch, oder beim Versorgen seines Viehs; für ihn ging damals ein Traum in Erfüllung, als er als jüngstes Kind den elterlichen Hof übernehmen konnte.
Auf 1800 Meter Seehöhe betreibt Familie Pirker die Schwarzseehütte am Verditz. Während Christina Pirker heroben auf der Hütte Wanderer versorgt, kümmert sich ihr Mann um den gemeinsamen Hof in Afritz. Sie alle verbindet ihre Nähe zur Natur und der Zusammenhalt der Familie.

Regie

Karim Shafik

David Walter Bruckner