Expeditionen

Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana: Geheimnisvolles Lucca

Werbung

Die Toskana ist seit mehr als tausend Jahren Kulturland und war für mehr als 200 Jahre eine der reichsten und mächtigsten Regionen im damaligen Europa. Die Blütezeit der Region ist auf die Familie der Medici zurückzuführen, welche traditionell aus Bankiers und Kunstmäzenen bestand. Sie investierten ihr großes Vermögen in den Bau von prächtigen Landsitzen und Villen. Die fünfteilige Dokumentarreihe begibt sich gemeinsam mit Lorenzo de Medici auf die Spuren seiner adligen Vorfahren.

Lorenzo de Medici reist in das geheimnisvolle Lucca. Als einzige Stadt der Toskana wurde Lucca nie von einer fremden Macht beherrscht, auch nicht von den Medici. Lucca war einst reich und rebellisch, eine Kaufmannsrepublik so wie auch Florenz zu Beginn des 15. Jahrhunderts.
In den Hügeln außerhalb der Stadt verbergen sich Villen, die so reich mit Ornamenten verziert sind, dass sie Feenschlössern gleichen. Hierher zogen sich einst die reichen Patrizier der Stadt zurück, um sich diversen Amüsements hinzugeben. Ein Beispiel ist die Villa, die sich einst die Familie Santini errichten ließ und die heute der Familie Torrigiani gehört. Lucca unterhielt seinerzeit exzellente Verbindungen zum Hof des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV., dessen Gartenarchitekt Le Nôtre in der jetzigen Villa Torrigiani ein Idyll für vergnügungssüchtige Städter des 17. Jahrhunderts schuf, das heute in der Welt einzigartig ist. Aber auch andere Villen der Region, wie die Villa Mansi, die Villa Burlamacchi Rossi und die Villa Oliva, haben ihre teils dunklen, teils frivolen Geheimnisse.
(Doku 2013)