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Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana: Die Medici Villen

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Die Toskana ist seit mehr als tausend Jahren Kulturland und war für mehr als 200 Jahre eine der reichsten und mächtigsten Regionen im damaligen Europa. Die Blütezeit der Region ist auf die Familie der Medici zurückzuführen, welche traditionell aus Bankiers und Kunstmäzenen bestand. Sie investierten ihr großes Vermögen in den Bau von prächtigen Landsitzen und Villen. Die fünfteilige Dokumentarreihe begibt sich gemeinsam mit Lorenzo de Medici auf die Spuren seiner adligen Vorfahren.

Es gibt mehr als 20 Medici Villen, von denen die meisten in der Umgebung von Florenz liegen, der Stadt, die lange Zeit von den Medici beherrscht wurde. Der Typus der Villa, der im Auftrag der Medici im frühen 15. Jahrhundert entstand, hat sich bis heute als klassischer Baustil erhalten: Ein modernes Landhaus mit Garten, dessen Lage einen weiten Blick auf die Landschaft gestattet; eine Villa, die nicht zum Zwecke der Repräsentation oder des Prunks erbaut wurde, sondern ihren hart arbeitenden Besitzern als Ort der Erholung dient. Die "Mutter" all dieser Villen thront wie ein Juwel in den Hügeln von Fiesole oberhalb von Florenz.
Für Lorenzo de Medici wird es ein sehr emotionaler Besuch in der einstigen Lieblingsvilla des Familienpatrons. Die Villa Gamberaia wurde wie ein Zwilling auf der anderen Seite von Fiesole errichtet. Ihr Garten ist in seiner Vollkommenheit erhalten geblieben. Heute wird die Villa von der Familie des Barons Zalum bewohnt.
Anschließend besucht Lorenzo de Medici die prachtvolle Villa Poggio à Caiano und die Villa La Ferdinanda, von der aus sich die Landschaft ganz wunderbar überblicken lässt. Sie gehörte einst dem Großfürsten de Medici, von dem man noch heute sagt, dass er erst ein guter Mensch wurde, als er sich nach Übernahme der Macht diese Villa errichten ließ.
(Doku 2013)