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Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana: Wiedersehen mit Florenz

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Die Toskana ist seit mehr als tausend Jahren Kulturland und war für mehr als 200 Jahre eine der reichsten und mächtigsten Regionen im damaligen Europa. Die Blütezeit der Region ist auf die Familie der Medici zurückzuführen, welche traditionell aus Bankiers und Kunstmäzenen bestand. Sie investierten ihr großes Vermögen in den Bau von prächtigen Landsitzen und Villen. Die fünfteilige Dokumentarreihe begibt sich gemeinsam mit Lorenzo de Medici auf die Spuren seiner adligen Vorfahren.

Florenz, gegen Ende des 15. Jahrhunderts die mächtigste und reichste Stadt der Welt, ist die Hauptstadt der Toskana und zugleich Startpunkt der Reise in fünf Etappen. Lorenzo de Medicis erste Station ist die Villa Oppenheim Cora, die sich der Bankier Oppenheim im 19. Jahrhundert in Sichtweite der Stadt errichten ließ. Er wollte sich in die Tradition der Familien einreihen, die diese Metropole der Banken und des Handels beherrscht hatten.
Die Familie de Medici gibt es hier schon lange nicht mehr, wohl aber die Familie Corsini, die Erzrivalen von einst. Die Corsini sind eine Dynastie. Mehr als 600 Familienmitglieder leben heute in der ganzen Welt verstreut. Ihr Stammsitz außerhalb von Florenz ist die Villa Le Corti. Die bekannteste Villa der Corsini aber ist Mezzomonte, wo der Patriarch der Familie, Giovanni Corsini, mit seiner Frau Inès d'Ormesson und den fünf Kindern lebt.
De Medici will an diesem Ort den Faden der Vergangenheit wieder aufnehmen und trifft aus der Corsini-Dynastie die mächtige Contessa Lucrezia Miari Fulcis. Danach führt ihn seine Reise zu Marchesa Allegra Antinori. Auch die Wurzeln ihrer Familie reichen bis in die Zeit zurück, als die Medici mächtig und reich wurden. Nicht nur für Lorenzo de Medici sind die Begegnungen voller Spannung. Der alte und reiche Adel ist auch heute noch in der Toskana beheimatet.
(Doku 2013)

Redaktion

Manuela Marion Strihavka