Erlebnis Bühne mit Barbara Rett

Aus dem Theater an der Wien: Saul

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Mit Georg Friedrich Händels Saul aus dem Theater an der Wien steht ein spannungsgeladener und fesselnder Theaterabend auf dem Programm.
Georg Friedrich Händel beschritt im Jahre 1739 mit diesem englischsprachigen Oratorium neue künstlerische Wege. Der Verzicht auf einen Erzähler (wie sonst in Oratorien üblich) eröffnet Claus Guth alle Möglichkeiten, die er gekonnt für eine ausdrucksstarke, Bildgewaltige und tief ergreifende Inszenierung nutzte.
Im Zusammenspiel mit Christopher Moulds, der am Pult des Freiburger Barockorchesters die musikalische Leitung inne hatte, entstand ein ebenso intensives wie flüssiges und schlüssiges Gesamtkunstwerk der Extraklasse.
In die Rolle des Saul schlüpfte kein Geringerer als der österreichische Star-Bariton Florian Boesch. Stimmgewaltig und darstellerisch authentisch durchdringt er alles und wird damit einmal mehr dem Ruf eines Ausnahmekünstler gerecht. Das Solistenensemble an seiner Seite, Anna Prohaska (Merab), Giulia Semenzato (Michal), Rupert Charlesworth (Jonathan) und Jake Arditti (David) brilliert und berührt durch die Bank mit Musikalität sowie Spielfreude und verleiht dem Stück durch intensive Charakterarbeit zeitlose Realität.

Dirigent Christopher Moulds, Regie Claus Guth
Mit Florian Boesch (Saul), Anna Prohaska (Merab), Giulia Semenzato (Michal)
Freiburger Barockorchester
Arnold Schoenberg Chor, Leitung Erwin Ortner
Theater an der Wien, 2021

Hauptdarsteller

Florian Boesch (Saul)

Regie

Claus Guth

Musik

Christopher Moulds (Dirigent)

Freiburger Barockorchester (Orchester)