Die Tafelrunde

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Die ORF-III-Satireshow mit Gerald Fleischhacker: Der Oktober ist fast vorüber, Sebastian Kurz ist nicht mehr Kanzler und auch Gerald Fleischhacker hat eine Konsequenz aus so manchen Chats gezogen - welche genau, ist in der neuen Folge der "Tafelrunde" im ORF RadioKulturhaus zu sehen. Mit großartigen Gästen an seiner Seite: Gery Seidl, Thomas Maurer, Lydia Prenner-Kasper und Rudi Schöller lassen die wichtigsten Themen des Monats Revue passieren. "Ich muss sagen, es fehlt etwas. Er geht mir ab. Er war anders, als die anderen: spritzig, herausfordernd, anpassungsfähig. Ja, am Anfang war er besser als am Ende, aber alles in allem war ich ein Fan vom weißen Sturm 2021", konstatiert Gerald Fleischhacker. Aber nicht nur die Sturm-Saison war ein kurzes Vergnügen, auch die Kanzlerschaft von Sebastian Kurz. "Schallenberg statt Kurz, das Prinzip kennt man aus der Tampon-Werbung. Nur heißt es dort nicht Bundeskanzler, sondern Ersatzflüssigkeit", analysiert Thomas Maurer. "Überraschend gut stehen jetzt die Grünen da, die waren es ja als kleinere Regierungspartei trotz ihres Tierschutz-Schwerpunktes bereits gewöhnt, von den Türkisen mit Methoden gedemütigt zu werden, die in der Gebrauchshunde-Dressur mittlerweile sogar in Osteuropa geächtet sind", so Maurer. Lydia Prenner-Kasper lassen die innenpolitischen Geschehnisse der letzten Wochen ebenfalls nicht los, sie träumt bereits von Kurz, Schallenberg und Nehammer - wovon genau, berichtet sie eindrücklich in der "Tafelrunde". Gery Seidl widmet sich dem Thema Gesundheit und Menschenverstand: "Ich hab aktuell das Gefühl, ich trag ein Kapperl mit der Aufschrift: ‚Bitte erkläre mir die Welt.'" Über seine großartigen wie lustigen Begegnungen auf der Baustelle, im Wellness-Hotel und im Supermarkt berichtet er in der Show. Und "Tafelrunde"-Debütant Rudi Schöller, u. a. bekannt als stummer Diener Vormärz aus "Wir sind Kaiser", beschäftigt sich mit dem, was aus der Pandemie bleiben wird. "Sind Sie auch so ein Fan vom Home Office? Ja sicher, sauberer ist es im Büro. Aber man muss schon sagen, es ist angenehmer, es rennt der Lurch an einem vorbei als der Chef." Und was sonst noch alles im Oktober passiert ist, lassen die TafelritterInnen ebenfalls mit viel Humor Revue passieren.