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VPS 8:45

Länge: 1h 25min

Erlebnis Bühne mit Barbara Rett

Messa da Requiem

Sie galten als die besten SängerInnen ihrer Zeit: Die US-amerikanische Sopranistin Leontyne Price, die italienische Mezzosopranistin Fiorenza Cossotto und der bulgarische Bass Nicolai Ghiaurov. Mit dem damals noch jungen und relativ unbekannten italienischen Tenor Luciano Pavarotti - der für seinen Kollegen Carlo Bergonzi eingesprungen war - sangen sie unter der Leitung von Herbert von Karajan Giuseppe Verdis "Messa da Requiem" im Januar 1967.

Das Konzert, das anlässlich des 10. Todestages des großen italienischen Dirigenten Arturo Toscanini, in der Mailänder Scala samt Chor und Orchester des Hauses stattfand, gilt bis heute als Maßstab für das Werk.

Ursprünglich hatte Verdi zum ersten Todestag von Gioachino Rossini ein Requiem als Gemeinschaftskomposition mit den damals zwölf bedeutendsten Komponisten geplant. Widrige Umstände verhinderten aber die Aufführung dieser "Messa per Rossini", die erst ein Jahrhundert später erstmals gespielt wurde.

Verdis Anteil daran, das finale "Libera me", ist in leicht veränderter Form auch in seiner eigenen "Messa da Requiem" enthalten. In seinem Requiem verband Verdi opernhafte Elemente mit alten Stilformen der Kirchenmusik wie dem gregorianischen Choral, der Hymne und der Fuge. Es wurde am ersten Todestag des Dichters Alessandro Manzoni, dem 22. Mai 1874, uraufgeführt.

Dirigent Herbert von Karajan
Mit Luciano Pavarotti, Leontyne Price, Fiorenza Cossotto & Nicolai Ghiaurov
Chor und Orchester der Mailänder Scala
Mailänder Scala 1967