Hohes Haus

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-Das Schlimmste verhindern
Die außer Kontrolle geratene rasante Ausbreitung des Corona-Virus hat nun doch zu jenen harten Maßnahmen geführt, die einige Landeshauptleute und auch der Bundeskanzler bis zuletzt ausgeschlossen hatten. "Um das Schlimmste zu verhindern" - so begründete Bundeskanzler Alexander Schallenberg am Freitag die Verhängung eines neuen harten Lockdowns für ganz Österreich. Von den Maßnahmen betroffen sind mehr oder weniger alle Menschen, alle Berufssparten, alle Wirtschaftsbranchen. Corona hat auch die abgelaufene Sitzungswoche des Nationalrates überschattet, die eigentlich ganz im Zeichen des Budgets 2022 und des Bundesfinanzrahmens bis 2025 hätte stehen sollen.
Claus Bruckmann und Marcus Blecha haben recherchiert, welche Auswirkungen die jüngste Entwicklung haben könnte.

-Gast im Studio ist Werner Saxinger, der ÖVP-Abgeordnete ist Primar am Klinikum Wels-Grieskirchen.


-Weitere Ermittlungsschritte
Der Nationalrat hat am Donnerstag der Wirtschaft und Korruptionsstaatsanwaltschaft erlaubt weitere Ermittlungsschritte gegen ÖVP-Parteichef und Klubobmann Sebastian Kurz zu setzen. Der Nationalrat hat die Immunität von Kurz aufgehoben und ihn somit den Ermittlungsbehörden ausgeliefert. Gegen Kurz wird unter anderem wegen Untreue im Zusammenhang mit der Umfragen/Inseratenaffäre und des Verdachts der falschen Zeugenaussage wegen seiner Aussage im parlamentarischen U-Ausschuss ermittelt. Kurz selbst begrüßt die Auslieferung und erwartet sich, dass das Verfahren gegen ihn nun rasch beendet werden könnte. Susanne Däubel berichtet.

-Ein Jahr vor Wiedereröffnung
In knapp einem Jahr soll das renovierte Parlament an der Wiener Ringstraße wieder eröffnet werden. Insgesamt fünf Jahre werden bis dahin ins Land gezogen sein, in denen das Parlament im Ausweichquartier in der Hofburg getagt hat. Im Haus am Ring hat sich vieles stark verändert.
Claus Bruckmann mit einem Baustellen-Lokalaugenschein.

Moderation: Rebekka Salzer