21:10

VPS 21:10

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 42min

UT

Wiederholung am
24.11.2020, 02:29
24.11.2020, 11:57

tv.orf.at/thema/

Thema


- Kinder und Corona - was macht die Krise mit den Jüngsten?
- Ohne Abschied - Sterben in Zeiten von Corona
- Plötzlich Millionär – das Leben nach der Millionenshow

Kinder und Corona - was macht die Krise mit den Jüngsten?

Die Welt der Kinder hat sich mit Corona auf den Kopf gestellt. „Mein Vierjähriger tobte bei der geringsten Gelegenheit, und die Neunjährige schrie völlig hysterisch“. Es sind Szenen aus der Quarantäne, die die Alleinerzieherin Vesta Schock aus Wien beschreibt. 14 Tage, die ihre Kinder veränderten.

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Danach folgt der Lockdown - wieder kein regulärer Unterricht in der Schule, Kontaktverbot zu ihren Freunden. „Kinder sind zur Manövriermasse der Regierung verkommen,“ kritisiert der Kinderpsychiater Ernst Berger vom „Netzwerk Kinderrechte“. Er warnt vor den Folgen, die die Corononakrise und der Lockdown für die Psyche der Kinder haben. Studien sprechen von Depressionen und Angstattacken. Was kann man dagegen tun? Sonja Hochecker hat mit Kindern, ihren Eltern und Expertinnen gesprochen.

Ohne Abschied - Sterben in Zeiten von Corona

„Als ich seine Hand gehalten habe und er meine Stimme gehört hat, ist sein Herzschlag sofort ruhiger geworden“, erzählt Bea Pall, die im Frühjahr den Tod ihres Lebensgefährten betrauern musste. Nach elf Tagen auf der Intensivstation ist der 74-Jährige an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Bea Pall durfte ihn erst wenige Stunden vor seinem Tod besuchen. Inoffiziell, ein Gnadenakt der Ärzte, denn erlaubt war es im ersten Lockdown nicht.

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Vielen anderen Menschen, die in Alters- und Pflegeheimen oder in Krankenhäusern gestorben sind, wurde der Abschied ganz genommen. Dass sich das im neuen Lockdown nicht wiederholen darf, darüber sind sich alle einig, auch der Gesetzgeber, der Besuche bei Sterbenden erlaubt. Doch was passiert, wenn die Situation sich weiter verschärft? Oliver Rubenthaler zeigt, wo Menschen Hilfe bekommen, wie Pflegepersonal diese schwierige Zeit erlebt und wie sehr dieses Sterben ohne Abschied das Leben von Angehörigen verändert hat.

Infos:

Trauerbegleitung Diakonie de La Tour:
Doris Scheiring, 0463/32303-208, doris.scheiring@hospizbewegung-diakonie.at

Bea Pall, Psychotherapeutin, 0664/4135702, bea.pall@aon.at

Arnold Mettnitzer, Psychotherapeut, 01/4082285, praxis@mettnitzer.at

Trauerbegleitung in ganz Österreich:
https://www.hospiz.at/einrichtungsuebersicht/
oder beim Dachverband HOSPIZ Österreich unter der Telefonnummer: 01 803 98 68

Plötzlich Millionär – das Leben nach der Millionenshow

Hochspannung herrscht bei der nächsten Millionenshow. Der Oberösterreicher Christoph Götzendorfer steht vor der Millionenfrage.

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THEMA trifft zwei Menschen, die es bereits geschafft haben. Vor fast 20 Jahren wurde Anton Sutterlüty Millionär. Er ist sich selbst und seiner großen Leidenschaft treu geblieben: Der Sennerbub aus dem Bregenzerwald macht immer noch feinsten Vorarlberger Berggkäse. Die Million hat ihm Zeit gebracht, sagt er, und die braucht auch sein Käse, um zur Perfektion zu reifen. „Ich hab mir ausgerechnet, ich hätt’ 148 Jahre arbeiten müssen, damit ich auf das komm‘!" meint die burgenländische Dialektautorin und ehemalige Buchhalterin Elfriede Awadalla, Millionenshow-Gewinnerin im Jahr 2005. Nicht nur das Geld, auch ein neuer Erfahrungsschatz hat die Millionäre bereichert, berichtet Sabina Riedl.

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