0:06

VPS 0:00

AUT 2020

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 46min

UT

Wiederholung am
10.11.2020, 05:08

tv.orf.at/kulturmontag

Zum 100.GT von Paul Celan am 23.11.:

Antschel

(c) ORF

Paul Celan wurde 1920 als Jude in Czernowitz geboren. Seine Familie ist dem Naziterror zum Opfer gefallen, er selbst war in einem Arbeitslager interniert und ist nur durch Glück dem Tod entronnen. Nach dem Krieg existieren die wichtigen Orte seiner Kindheit nicht mehr.

(c) ORF/Susanne Ayoub

Passbild Paul Celan, 1938.

Der Film "Antschel" handelt daher vor allem von seinem Zufluchtsort: der Sprache. Sie ist für Paul Celan später zur neuen Heimat geworden. "Erreichbar, nah und unverloren blieb inmitten der Verluste dies eine: die Sprache", so hat Paul Celan es selbst beschrieben.

(c) ORF/Susanne Ayoub

Arbeit am Drehbuch zum Filmessay "Antschel"

Bilder aus der Vergangenheit tauchen im Film "Antschel", wie Celan mit bürgerlichem Namen hieß, im heutigen Czernowitz auf. Es folgt eine Fahrt durchs ukrainische Sadagora, wo Celans Mutter herkam. Auf den Spuren des bedeutenden Lyrikers treffen wir auch auf das Wien der Nachkriegszeit.

(c)  ORF/Susanne Ayoub

Paul Celan mit Nani Demus und Jean-Dominique Rey

(c) ORF/Susanne Ayoub

Die Freunde Paul Celan und Klaus Demus, 1955 auf der Waterloo Bridge in London

(c) ORF/Susanne Ayoub

Regisseurin Susanne Ayoub und Klaus Demus

Der Film von Susanne Ayoub ist ein Landschaftsfilm der anderen Art, der es vermag kunstvoll Sprachbilder von Celans Gedichten visuell zu interpretieren, ergänzt durch Erzählungen und Berichte von Celans früherem Freund und Weggefährten Klaus Demus.

(c) ORF/Susanne Ayoub

Von der Pariser Brücke "Pont Mirabeau" stürzte sich Paul Celan in den Tod

Mit nur 50 Jahren und nach schweren psychischen Krisen, nahm sich Paul Celan 1970 auf tragische Weise in Paris das Leben.