16:00

VPS 16:00

AUT

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 53min

UT

Wiederholung am
18.09.2020, 03:51

tv.orf.at/karlich

'ORF Initiative MUTTER ERDE: Unser Klima, unsere Zukunft - Wir haben es in der Hand!'

Die Barbara Karlich Show

Global denken, lokal handeln: So schonen wir Umwelt und Klima

Eine Sendung zum ORF Programmschwerpunkt „Mutter Erde“, der sich unter dem Motto „Wir haben es in der Hand“ dem Thema Umwelt- und Klimaschutz widmet.


Der Klimawandel schreitet aufgrund der von Menschen verursachten globalen Erwärmung weiter voran. Dürre, Unwetter und extreme Hitze sind sichtbare Zeichen dieses sich abzeichnenden Wandels, der immer mehr Menschen beunruhigt.

Barbara Karlichs Gäste gehören zu jenen, die sich Alternativen zu herkömmlichen Transportmitteln, Lebensweisen und Produkten überlegt haben.
Regionalität ist dabei ein Thema, das zuletzt auch durch die Corona-Krise an Bedeutung gewonnen hat, vor allem, wenn es um die Versorgung mit Lebensmitteln geht. Mehrere lokale Plattformen sind im Internet entstanden, die gegenüber globalen Online-Riesen bevorzugt werden, um die Transportwege der Waren möglichst gering zu halten. Kreative Lösungen wurden hierzulande auch im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung entwickelt, wie zum Beispiel eine App, mit deren Hilfe man Nahrungsmittel schnell, einfach und günstig retten kann. Aber auch mit einfachen Mitteln, wie einer Kochkiste, kann jede/r einzelne zum Klimaschutz beitragen.

Als Expertin ist in dieser Folge der Barbara Karlich Show Klimawandelanpassungs-Managerin Natalie Prüggler zu Gast, und ORF-Meteorologe Marcus Wadsak erklärt uns, wie weit der Klimawandel tatsächlich fortgeschritten ist und womit wir in Zukunft rechnen müssen, wenn es um das Wetter geht.

Quelle: ORF

Agnes, 71, Wirtin aus der Steiermark,

hat ein Kochbuch einer Bäuerin aus der Nachkriegszeit wiederentdeckt: „Unsere Großeltern konnten aus wenig Lebensmitteln tolle Gerichte zubereiten. Ich versuche das auch und es gelingt.“ Sie kocht seit zwölf Jahren mit einer Kochkiste, um Zeit und Energie zu sparen: „Mit dieser alten Gartechnik gelingen alle Gerichte, von der Rindsuppe bis zum Schweinsbraten. Die Speisen schmurgeln vier bis sechs Stunden in der Kiste und entwickeln dadurch ein köstliches Aroma – ohne weitere Wärmezufuhr. Auf diese Weise spart man enorm viel Energie.“ Sie ist davon überzeugt, dass jeder etwas für die Umwelt tun kann: „Eine bessere Welt ist keine Utopie. Wenn wir damit aufhören, Lebensmittel zu verschwenden und beginnen, Ressourcen und Energie zu sparen, sind wir schon auf dem richtigen Weg.“

Quelle: ORF

Marcus Wadsak, 49, Meteorologe und Fernsehmoderator aus dem Burgenland,

erklärt, wie wichtig es ist, dass wir Menschen auf den Klimawandel einwirken: „Wenn wir rasch handeln, ist die globale Erwärmung um 1,5 Grad eine mögliche Variante. Wenn nicht, geht es bis auf 5,6 Grad hinauf. Das wäre verheerend. Ich wundere mich immer wieder, warum nicht alle Menschen aufspringen und handeln.“ Er selbst verzichtet bewusst bei der Fahrt zur Arbeit auf das Auto: „Ich fahre mit dem Zug, das ist genau so schnell und schont außerdem die Umwelt.“ Der ORF-Chef-Meteorologe wünscht sich auch, dass sich Konsumenten mehr für regionale Lebensmittel entscheiden: „Wir müssen keine Steaks aus Argentinien essen, wir haben heimische Biobauern mit sehr guten Produkten. Ich persönlich halte wenig davon, ganz auf Fleisch zu verzichten. Dennoch sollten wir den Fleischkonsum deutlich reduzieren. Außerdem sollten man auch nur kaufen, was man konsumiert, um der enormen Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken.“