4:02

VPS 3:55

AUT

Stereo

16:9

Länge: 53min

UT

Wiederholung vom
15.09.2020, 16:02

tv.orf.at/karlich

Die Barbara Karlich Show

Zu viel Zweisamkeit zerstört die Liebe

Für manche Paare ist es erstrebenswert, einfach alles gemeinsam zu machen. Sie lassen kaum einen Tag, kaum eine Stunde vergehen, ohne Kontakt zueinander zu haben. Andere wiederum legen großen Wert auf eigene Freiräume und möchten gar nicht, dass der Partner immer und überall dabei ist. Wie viel Nähe brauchen Beziehungen? Kann der Wunsch nach zu viel Nähe eine Partnerschaft zerstören? Und wie geht man damit um, wenn ein Partner den Wunsch nach Nähe und Harmonie hat, während der andere den Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit verspürt?

Quelle: ORF

Karin, 61, Beamtin in der Verwaltung aus Niederösterreich,

hat ihrem Mann schon mit sechzehn Jahren das Ja-Wort gegeben: „Das ist 45 Jahre her und ich bereue keinen Tag davon.“ Um die Beziehung nach so langer Zeit in Schwung zu halten, lautet ihr Erfolgsrezept: „Ich bin nicht Tag und Nacht mit meinem Mann zusammen, sondern wir beide gehen unseren eigenen Interessen nach. Denn wenn sich jeder eigenständig weiterentwickeln kann, können lange Beziehungen auch Bestand haben.“

Quelle: ORF

Tom, 37, Künstleragent aus Niederösterreich,

bezeichnet sich selbst als freiheitsliebenden Single und hat ein eigenes Liebeskonzept entworfen. Er setzt in einer Partnerschaft „Quality-Time“ und erklärt: „Ich möchte nur wenig Zeit mit meiner Partnerin verbringen und diese dafür umso intensiver zu nutzen. Dass eine Frau bei mir einzieht, ist für mich undenkbar.“ Sogar ein gemeinsames Schlafzimmer betrachtet er skeptisch. „Man kann ja gerne etwas gemeinsam unternehmen, doch danach soll jeder wieder seines Weges gehen.“