2:01

Dokumentation

VPS 1:50

DEU 2019

Stereo

16:9

Länge: 52min

Wiederholung vom
02.08.2020, 09:38

tv.ORF.at/matinee

matinee

Anne Sophie Mutter und Herbert von Karajan. Das Beethoven Konzert

(c) ORF

Herbert von Karajan – ein Name, der untrennbar mit den Salzburger Festspielen verbunden ist: Karajan war für Salzburg jahrzehntelang künstlerischer Mittelpunkt und machte die Festspiele zu dem, was sie heute sind. Auch sein Einfluss auf junge Musikerinnen und Musiker ist nicht zu unterschätzen, das zeigt die legendäre Zusammenarbeit mit der jungen Anne-Sophie Mutter.

(c) ORF/Arte/© Henning Bruemmer

Anne-Sophie Mutter spielt das Violinkonzert von Beethoven, 1984

Dabei nahm das Violinkonzert von Beethoven eine Sonderstellung ein. Mit keinem Werk traten sie häufiger gemeinsam auf, als mit diesem berühmten Violinkonzert. Ein alter Magier spricht aus der Seele und mit der Geigenstimme eines Teenagers. Hierin bestand und besteht ein Teil der Faszination dieser musikalischen Partnerschaft. Sechzehn war die junge Geigerin bei ihrem Beethoven-Debüt unter Karajan und Zwanzig beim letzten Durchlauf. Zweimal nehmen die beiden Beethovens Violinkonzert auf, beim zweiten Mal nur für die Filmkameras. Der Mitschnitt wird erst nach Karajans Tod veröffentlicht – weitgehend unbemerkt.

ORF/Arte/© Henning Bruemmer

Herbert von Karajan und Anne-Sophie Mutter bei der Aufnahme des Violinkonzerts von Beethoven, 1984

Musiker von heute, darunter die Geigerin Lisa Batiashvili, sowie damals an der Aufnahme beteiligte Musiker der Berliner Philharmoniker und Anne-Sophie Mutter selbst schauen und hören sich das Konzert an. Sie kommentieren die Musik und das menschlich-künstlerische Verhältnis von Dirigent und Solistin.

ORF/Arte/© Henning Bruemmer

Anne-Sophie Mutter

Auch heute, bald vier Jahrzehnte danach, ist Anne-Sophie Mutter mit dem Beethoven-Konzert auf den Konzertpodien der Welt unterwegs. Im Portrait lebt sie diese Sternstunde der Musik nach, deren Geheimnis in der einzigartigen Chemie zwischen dem Jahrhundertdirigenten und dem jungen Ausnahmetalent zu liegen scheint.

Regie: Eric Schulz