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VPS 21:05

DEU

Stereo

16:9

Länge: 46min

UT

Wiederholung am
29.07.2020, 12:12

tv.ORF.at/universum

'Im Sommer die Welt entdecken'

Universum

Planet Earth – Das Wunder Erde "Inseln"

Im Rahmen der „Universum“-Serie „Im Sommer die Welt entdecken“ nimmt u. a. die sechsteilige BBC-Erfolgsproduktion „Planet Earth“ das TV-Publikum jeweils in Doppelfolgen mit auf alle Kontinente – und damit zu den größten Naturwundern der Erde.

(c)ORF/ZDF/BBC

Faultiere entwickelten sich auf der winzigen Insel Escudo vor der Küste Panamas zu guten Schwimmern, wie dieses Pygmäen-Dreifinger-Faultier zeigt.

Mehrere internationale Kamerateams haben sich dafür über Jahre hindurch auf härteste Herausforderungen eingelassen, um eine geheimnisvolle Welt aus nächster Nähe zu erfassen: Mit Drohnen durchdringen sie Wälder und Schluchten, mit Kamerafallen, superstarken Teleobjektiven und Hochgeschwindigkeitskameras dokumentieren sie bisher unentdeckte und kaum wahrnehmbare Abläufe. Nicht weniger als 117 Drehreisen führten die Teams durch rund 40 Länder, insgesamt absolvierten sie für die Reihe 2.089 Drehtage.
Die Folge „Inseln“ (Regie: Elizabeth White, ORF-Bearbeitung: Margarita Pribyl) nimmt unterschiedliche Insel-Welten unter die Lupe.

(c)ORF/ZDF/BBC

Die Pinguinkolonie auf der Insel Zavodovski scheint im Vergleich zu der rauhen Küste, die die Insel umgibt, seltsam friedlich zu sein.

Vom Meer umgeben, oftmals abgeschottet von den übrigen Landmassen, entwickelten sich auf Inseln im Lauf der Jahrmillionen unvergleichliche Kosmen. Ob Wüsteneiland, Vulkan- oder Gletscherinsel: Alle sind sie Heimat ganz eigenständiger Lebensformen. Auf dem indonesischen Archipel etwa lebt der Komodowaran. Er ist die größte noch lebende Echse. Der gigantische Inseldrache hatte vier Millionen Jahre lang Zeit für seine Entwicklung. Und auf Fernandina – eine der Galapagos-Inseln – findet ein nervenaufreibender Wettlauf ums Überleben statt. Kaum ist eine kleine Meerechse geschlüpft, jagen ganze Rudel von Galapagos-Nattern das Junge.

(c)ORF/ZDF/BBC/Elizabeth White

Escudo de Veraguas ist eine zu Panama gehörende Insel im "Golfo de los Mosquitos". Sie liegt so isoliert, dass einige Säugetier- und Vogelarten erheblich abweichen von ihren Verwandten auf benachbarten Inseln.

Inseln sind in ihrer Isoliertheit Heimat für Arten, die nur in einer bestimmten Region, einem Archipel oder gar auf einer einzigen Insel überleben können. Daher kommen etwa 20 Prozent der Vogel-, Reptilien- und Pflanzenarten auf Inseln vor, obwohl Inseln weniger als ein Sechstel der Erdoberfläche ausmachen. Durch die hermetische Abgeschiedenheit reagieren die kleinen Welten und ihre Bewohner auf plötzliche Eingriffe von außen höchst empfindlich. So waren etwa 80 Prozent aller während der vergangenen Jahre ausgestorbenen Arten Inselarten.

(c)ORF/ZDF/BBC/Emma Brennand

Die Insel Komodo in Indonesien ist die Heimat der Komodowarane. Sie sind die größten lebenden Eidechsen auf unserem Planeten. Drei Meter lang mit massigen 70 Kilogramm. Es ist ungewöhnlich, so große Räuber auf einer so kleinen Insel zu finden.

Die Sendung ist nach der Ausstrahlung noch 7 Tage lang
in der TVthek als Video-on-Demand zum Nachsehen abrufbar.