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DEU

Stereo

16:9

Länge: 48min

UT

Wiederholung am
29.07.2020, 11:25

tv.ORF.at/universum

'Im Sommer die Welt entdecken'

Universum

Planet Earth – Das Wunder Erde "Städte"

Im Rahmen der „Universum“-Serie „Im Sommer die Welt entdecken“ nimmt u. a. die sechsteilige BBC-Erfolgsproduktion „Planet Earth“ das TV-Publikum jeweils in Doppelfolgen mit auf alle Kontinente – und damit zu den größten Naturwundern der Erde.

(c)ORF/ZDF/BBC/Fredi Devas

Im Bild: Eine Horde von Rhesusaffen streift durch Jaipur in Indien. Wenn sie auf Raubzug gehen und Lebensmittel stehlen, lassen sie sich von Menschen kaum aufhalten.

Mehrere internationale Kamerateams haben sich dafür über Jahre hindurch auf härteste Herausforderungen eingelassen, um eine geheimnisvolle Welt aus nächster Nähe zu erfassen: Mit Drohnen durchdringen sie Wälder und Schluchten, mit Kamerafallen, superstarken Teleobjektiven und Hochgeschwindigkeitskameras dokumentieren sie bisher unentdeckte und kaum wahrnehmbare Abläufe. Nicht weniger als 117 Drehreisen führten die Teams durch rund 40 Länder, insgesamt absolvierten sie für die Reihe 2.089 Drehtage. Fredi Devas gestaltete Folge „Städte“ (ORF-Bearbeitung: Doris Hochmayr) dokumentiert smartes Tierverhalten in ungewohnten Lebensräumen.

(c)ORF/ZDF/BBC

Im Bild: Hyänen versammeln sich auf dem alten Fleischmarkt im Herzen der Stadt Harar, Äthiopien. Sie fressen die Knochenreste, die die Fleischer dort lassen. Schon seit 400 Jahren besteht diese Tradition.

Städte wachsen schneller als jeder andere Lebensraum auf der Erde. Beinahe 50 Prozent der Menschen leben bereits in den urbanen Zentren. Doch auch Wildtiere zieht es vermehrt in diese laute, übervolle Welt aus Stein und Metall. Leoparden streifen durch die Straßen von Mumbai, Wanderfalken jagen zwischen New Yorks Wolkenkratzern und eine Million Stare führen spektakuläre Lufttänze über Rom auf. Für die wagemutigen Anpassungskünstler stecken Megacities voller überraschender Chancen. In einigen Städten sind die wilden Tiere sogar sehr willkommen: In Jodhpur im Nordwesten Indiens verehrt man beispielsweise die hier ansässigen Hanuman-Languren. Eine Stadtlandschaft ist jedoch dem ständigen Wandel unterworfen und bringt neue Gefahren, aber auch Möglichkeiten hervor. So werden die Lichter im chinesischen Shanghai oder im kanadischen Toronto zur tödlichen Falle für Zugvögel. Karettschildkröten verirren sich an den Stränden von Barbados. Für andere Tierarten, wie etwa die dreisten Rhesusaffen, sind Städte wiederum ein Schlaraffenland in Sachen Nahrungsangebot.

(c)ORF/ZDF/BBC

Im Bild: Die höchste Konzentration von Wanderfalken auf diesem Planeten lebt in New York City. Ihr Leben zwischen den Hochhäusern unterscheidet sich kaum von den Klippen und Steilhängen im Gebirge.

Die Sendung ist nach der Ausstrahlung noch 7 Tage lang
in der TVthek als Video-on-Demand zum Nachsehen abrufbar.