2:52

Dokumentation

VPS 2:40

DEU 2019

Stereo

16:9

Länge: 55min

Wiederholung vom
24.11.2019, 09:39

tv.ORF.at/matinee

matinee

Offenbachs Erzählungen

(c) ORF

Zum 200. Geburtstag von Jacques Offenbach beleuchtet Filmemacher Reiner E. Moritz das musikalische Schaffen des deutsch-französischen Komponisten. Die Mezzosopranistin und britische Dame Felicity Lott erinnert sich an ihre Bühnenerfahrungen mit Offenbachs Operetten, Barrie Kosky, der für die diesjährigen Salzburger Festspiele einen frech-rasanten "Orphée aux enfers" inszeniert hat, befasste sich in seiner Karriere als Regisseur immer wieder mit den Inspirationsquellen des Komponisten.

(c) ORF/Poorhouse International/Bertrand Stofleth

Laurent Pellys Neuinszenierung des "Blaubart" am Opernhaus von Lyon

Wenig bekannt ist, dass Offenbach ein brillanter Cellist war und im Duo mit Friedrich von Flotow in den Pariser Salons sein mageres Gehalt als Orchestermitglied der Opéra-Comique aufbesserte. Mit den Bouffes Parisiens erhielt er außerdem sein eigenes kleines Theater. Offenbach wollte in erster Linie ein Entertainer sein, entwarf allerdings auch ein für seine Zeit radikal neues Frauenbild. Seine Protagonistinnen sind allesamt emanzipierte, kluge und witzige Heroinen, bei denen die Männer meist das Nachsehen haben.

(c) ORF/Poorhouse International

Jacques Offenbach

Nach dem deutsch-französischen Krieg verblasste der Stern des Wahlfranzosen Offenbach ein bisschen. Aufgelaufene Produktionsschulden konnte er aber mit einer lukrativen Amerikatournee abdecken. In seinen letzten Lebensjahren widmete sich Offenbach fast ausschließlich der Komposition von "Hoffmanns Erzählungen", die ihm die Anerkennung als seriöser Komponist bringen sollten. Ausschnitte aus "Orphée aux enfers", "La Belle Hélène" sowie "Blaubart" und "Hoffmanns Erzählungen" ergänzen die Interviewpassagen.

Regie: Reiner E. Moritz