23:47

Dokumentation

VPS 23:14

AUT 2013

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 39min

UT

Wiederholung am
01.10.2019, 02:59

tv.orf.at/kulturmontag

In memoriam Herwig Zens: kulturMontag

Zens - Der Versuch

(c) ORF

Zens – der manische Arbeiter, der getriebene Künstler, der leidenschaftliche Pädagoge, der gütige Lehrer, der tief verbundene Ehemann, der Freund, der Selbstausbeuter, der Totentänzer… und all das war er intensiv.
Es sei wahrscheinlich seine Sucht, sagte er, dieses "Phänomen Zeit" zu nutzen.

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Schon in jungen Jahren hatte ihm sein Herz nach einem Infarkt Grenzen gesetzt. Seither war der Tod Zens' ständiger Begleiter – und das wichtigste Thema in seinem Werk.

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Begonnen hat Herwig Zens, geboren 1943 in Himberg bei Wien, als Zeichenlehrer an Wiener Gymnasien.

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"Lehrer ist der schönste Beruf der Welt", sagte er. "Du brauchst dazu zehn Prozent Fachwissen und neunzig Prozent schauspielerisches Talent". Seine Schüler und Schülerinnen schwärmen noch heute von seiner Art, ihre Kreativität und ihr eigenständiges Denken zu fördern.

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Ansprache an der Akademie vor seinem gedruckten Tagebuch

Ab 1987 wurde Zens Professor an der Akademie der bildenden Künste, wo er selbst gelernt hatte. Er blieb jahrzehntelang an der Akademie, mit der ihn eine lebenslange Hass-Liebe verband.

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Friedhofskapelle Brunn am Gebirge

Wenn er nicht unterrichtete, malte er. Sein Werk umfasst rund 1000 Grafiken, dazu Ölgemälde, umfassende Bilderzyklen, ein 55 Meter langes Fries in der Friedhofskapelle Brunn am Gebirge und ein Tagebuch mit Gedanken, Kommentaren, kleinen Bildern und Skizzen. Eine einmalige Symbiose aus Kunst und Kulturgeschichte.

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Tagebuch

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Herwig Zens mit seiner Frau Gerda

Zu seinem Tod im September 2019 zeigt der ORF die liebevoll gestaltete Dokumentation des Filmemachers Herbert Link, der Zens Leben seit den 1980er Jahren filmisch begleitet hat.

Regie: Herbert Link