23:27

Dokumentation

VPS 23:30

AUT 1987

Mono

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 1h 

UT

Wiederholung am
14.08.2019, 03:28

Alltagsgeschichte

Knechte und Mägde - um vier Uhr früh beginnt der Tag

(c) ORF

"Best of" - Wiedersehen: Der harte Arbeits- und Lebensalltag der Knechte und Mägde auf einem Bauernhof bis in die jüngste Vergangenheit wird in dieser "Alltagsgeschichte" aus dem Jahr 1987 thematisiert.

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Wer auf einem Bauernhof als Magd oder Knecht gearbeitet hat war meist entweder unehelich geboren oder aus anderen Gründen nicht erbberechtigt, schlichtweg arm oder hatte sonst keine Anstellung gefunden. Oft wurden Kinder auch von Einrichtungen der sozialen Fürsorge an Bauernhöfe vermittelt.

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"Früher war alles besser" trifft für das Leben der alten Knechte und Mägde sicherlich nicht zu. Der Alltag einer Magd und eines Knechtes beginnt im Sommer um vier in der Früh, im Winter um fünf in der Früh. Wenn die Arbeit draußen erledigt ist müssen die Kinder und Tiere versorgt werden.

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Zum Essen gibt es Brot und Milchsuppe, an Feiertagen wie Weihnachten wird man mit einem alten Schweinskopf abgespeist.

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Den Weihnachtsbaum darf man, wenn man Glück hat, einmal ansehen. Für Fehler gibt es Schläge. Widerstand scheint zwecklos, da die Herren auf den Höfen am längeren Ast sitzen.

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Wenn eine Magd früher einmal schwanger wurde, wurde sie entlassen. Oft sind die Knechte und Mägde ohne Hilfeleistung von außen auf sich selbst angewiesen.

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Heute leiden die alten Dienstbotenangestellten an den Spätfolgen der harten, entbehrungsreichen Arbeit. Die meisten waren nie sozialversichert und leben deswegen heute von Mindestrente und der sozialen Fürsorge.

("Alltagsgeschichte - Spiel nicht mit den Gassenkindern - Kinderheit in der Kaiserstadt" am 20. August, ORF2)