2:08

VPS 2:05

Stereo

16:9

Länge: 24min

Wiederholung vom
14.07.2019, 09:46

tv.ORF.at/matinee

matinee

Land des Lächelns - Vom Wiener Prater ins ferne China

(c) ORF

Die Dokumentation veranschaulicht den immensen Aufwand einer Großproduktion wie der Operettenfestspiele in Mörbisch. Das ganze Jahr über plant und organisiert ein eingespieltes und engagiertes Team den Startschuss fernab der Seebühne. Sobald es schön wird, rollen die LKWs in Mörbisch an und der Bühnenbau beginnt.

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Das ist auch für Peter Edelmann die Zeit, wo er seine Koffer packt und Quartier am Festspielort bezieht. "Dein ist mein ganzes Herz, wo du nicht bist, kann ich nicht sein …", dieses Lied begleitet den Intendanten von Wien ins Burgenland. Gleichzeitig kommen in Mörbisch die Einzelteile des riesigen Drachen an. Dieser wird heuer das Bühnenbild dominieren.

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Der Film nimmt den Zuseher mit auf eine aufregende Reise vom Wiener Prater ins ferne China. Vorbei am Ringelspiel und dem "Calafati" führt Walter Vogelweider das Publikum nach Peking zu einem übermächtigen Drachen. Er weiß um den Reiz des Exotischen, der sogar Lehár in seinen Bann gezogen hat, weil Fernreisen damals vor allem teuer, aber auch gefährlich waren. In der Kostümwerkstatt von Christof Cremer glänzen Stoffe in blau-weiß gehaltenem Porzellanmuster und frischen Apfelblüten. Auf der Bühne tummeln sich Künstler, deren Leben sich zwischen Wien, New York und Korea abspielt.

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Überrascht wird das Publikum von Gernot Kranner, der für Mörbisch an der Urversion vom Land des Lächelns gearbeitet hat. Er hat "Die gelbe Jacke" aus dem Archiv geholt und verwendet daraus ein längst verloren gegangenes Lied, das der verschmähte Gustl seiner liebestrunkenen Lisa singt.

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Kranner hat bei der Seebühnenversion aber auch an Harald Serafin und sein Mörbischer Publikum gedacht. Der ehemalige Intendant der Seefestspiele feiert heuer ein kleines Comeback mit einem Rollendebüt als Obereunuch.

Gestaltung: Gabriele Schiller