17:31

VPS 17:30

AUT

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 26min

UT

Wiederholung am
17.06.2019, 10:44

tv.orf.at/bewusstgesund

Bewusst gesund - Das Magazin

*Vorsorge – damit ein Muttermal nicht zum Melanom wird | *Handfertigkeit - erfolgreich trotz Fehlbildung | Bewegung nach Herzerkrankung | *Erfrischung – Kühles für heiße Tage | *BG-Tipp: Antibiotika

Vorsorge – damit ein Muttermal nicht zum Melanom wird

Man nennt sie Leberflecken oder Muttermale und an den richtigen Stellen können sie durchaus charmant aussehen. Weniger charmant ist allerdings die Tatsache, dass sie viel öfter als alle anderen Hautstellen dazu neigen, potenziell tödlichen schwarzen Hautkrebs hervorzubringen. Mindestens 25 Prozent aller Melanome entstehen aus Muttermalen, obwohl diese im Durchschnitt nur wenige Promille der Hautoberfläche einnehmen. Weiters fallen Hautveränderungen auf dunkler und inhomogen Haut nicht so auf, wie auf glatter, heller Haut. Deshalb kann regelmäßige Kontrolle lebensrettend sein. Dank hochauflösender Kameras, Big Data und künstlicher Intelligenz werden die diagnostischen Möglichkeiten immer präziser und effizienter. Um die Wichtigkeit dieser Vorsorgemaßnahme zu demonstrieren hat ein tapferer „bewusst gesund“ - Redakteur seinen Körper zur Verfügung gestellt.
Gestaltung: Christian Kugler

Handfertigkeit - erfolgreich trotz Fehlbildung

Ein Kind zu erwarten, gehört meist zu den schönsten Zeiten des Lebens. Natürlich wünscht man sich, dass es dem Nachwuchs gut geht und dass er gesund auf die Welt kommt. Fehlbildungen an den Extremitäten können zu Verunsicherungen führen. Doch dass ein Leben zum Beispiel mit acht statt zehn Fingern auch glücklich und erfolgreich sein kann, beweist Mladen Ropcevic. Der 23-jährige Jus-Student kam ohne beide Daumen auf die Welt und geht trotzdem oder vielleicht deswegen selbstbewusst seinen Weg.
Gestaltung: Steffi Zupan

Bewegung nach Herzerkrankung

Endlich Sommer, das motiviert viele Menschen wieder mit Bewegung zu beginnen. Doch nach einer Herz-Kreislauf-Erkrankung trauen sich Patienten nicht so recht, oder wissen nicht was sie sich zutrauen können. Dabei ist Schonung das Schlechteste was man tun kann. Wie der Wiedereinstieg in ein bewegtes Leben gelingt, und wie Pulsuhr und Handy-App dazu beitragen können, erklärt Univ. Prof. Dr. Andrea Podolsky, Sportmedizinerin und Leiterin des Herzrehabilitationszentrum am Uniklinikum Krems

Erfrischung – Kühles für heiße Tage

Unser Flüssigkeitsbedarf liegt pro Tag zwischen 1,5 und 2 Litern. Bei hohen Temperaturen oder körperlicher Betätigung kann sich die benötigte Menge auch verdoppeln. Wasser sowie ungesüßte Tees sind die besten Durstlöscher, vor allem wenn diese selbstgemacht sind und ohne Zucker und Konservierungsstoffe auskommen. Egal ob mit Minze, Brennnesseln, Gänseblümchen, Ingwer oder Lavendel – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Um Kinder zum Trinken zu animieren, können Sommergetränke mit Blumen- oder Beereneiswürfeln angerichtet werden. Wer aufs Eis nicht verzichten möchte und eine gesunde Variante sucht, kann gefrorene Bananenstücke als Basis verwenden. In Kombination mit Kakao oder Beeren entsteht so innerhalb weniger Minuten eine vegane und laktosefreie Köstlichkeit.
Gestaltung: Denise Kracher

BG-Tipp: Antibiotikatherapie

Wer glaubt, dass Antibiotika nur im Winter, zur Zeit der grippalen Infekte, Thema sind, der irrt. Gerade jetzt im Sommer sind Harnwegsinfekte weit verbreitet. Nasse Badekleidung und etwas Wind sind die besten Voraussetzungen für eine Blasenentzündung. Diese können sehr hartnäckig sein und dann kommen häufig Antibiotika zum Einsatz. Was bei der Therapie zu beachten ist, erklärt Prof. Siegfried Meryn.

Moderation: Dr. Christine Reiler

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