21:10

VPS 21:10

Stereo

16:9

ORF 2 Europe

Länge: 42min

UT

Wiederholung am
26.02.2019, 03:02
26.02.2019, 12:01

tv.orf.at/thema/

Thema


- Schüsse auf Einbrecher – die Grenzen der Notwehr
- Kuhattacke – Hartes Urteil schockt die Landwirtschaft
- Pionierinnen im Berufsleben

Schüsse auf Einbrecher – die Grenzen der Notwehr

„Ich bin jederzeit bereit, mein Haus zu verteidigen“, sagt jener 65-jähriger Mann aus St. Valentin in Niederösterreich, der am Montagabend auf einen Einbrecher geschossen hat. Die Pistole war nicht registriert. Der Täter wurde schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft muss klären, ob der Schütze tatsächlich in Notwehr gehandelt hat.

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Bereit, zu schießen ist auch Susanne Dolak, Trafikantin in Wien. Ihr Geschäft wurde schon zweimal überfallen. Jetzt hat sie sich eine Waffe zugelegt und ist fest entschlossen, sich zu verteidigen. Mehr als eine Million Gewehre und Pistolen sind in Österreich registriert. Eine weitere Million soll illegal im Land sein. Wie leicht kommt man in Österreich zu einer Schusswaffe? Wo beginnt Notwehr – und wo endet sie? Martin Steiner und Eva Kordesch haben recherchiert.

Kuhattacke – Hartes Urteil schockt die Landwirtschaft

"Damit hätte ich nicht gerechnet“, sagt Landwirt Reinhard Pfurtscheller im Interview mit „THEMA“, „ich bin mit den Nerven am Ende. Im Juli 2014 wurde im Pinnistal, einem Seitental des Stubaitals, eine 45-jährige Deutsche, die mit ihrem Hund unterwegs war, von Kühen zu Tode getrampelt.

 

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Nach einem jahrelangen Rechtsstreit erging nun das Urteil im Zivilprozess. Demnach muss der Bauer dem Witwer und dem Sohn rund 180.000 Euro sowie eine monatliche Rente in der Höhe von 1.500 Euro zahlen. Für Ewald Jenewein, den Anwalt des Landwirts, nicht verständlich: „Mein Mandant hatte Warnschilder angebracht. Dieses Urteil geht an der Realität vorbei.“ Was bedeutet das für die Landwirte und für den tourismus? Christoph Bendas hat recherchiert.

Pionierinnen im Berufsleben

Seit genau 100 Jahren dürfen Frauen in Österreich wählen. Was hat das den Frauen im Berufsleben gebracht? THEMA hat Frauen aus drei Generationen und drei Berufsgruppen gefragt.

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„Früher war es nicht einmal selbstverständlich, den Führerschein zu machen. Was brauchst denn das, hat’s gleich geheißen, schau lieber, dass Du einen Kinderwagen schiebst,“ erzählt Christa Sverak. Sie war eine der ersten Frauen, die einen KFZ-Betrieb geleitet hat. Heute führt sie den Betrieb gemeinsam mit ihrer Tochter. Auch die AUA- Kapitänin Petra Lorenz ist in ihrem Beruf eine Frau der ersten Stunde. Vor zwanzig Jahren hat sie begonnen und wünscht sich, „dass Pilotinnen in zwanzig Jahren nichts Besonderes mehr sind.“ Medizingeschichte in einer Männerdomäne hat Hildegunde Piza geschrieben. Sie hat dem Rohrbomben-Opfer Theo Kelz zwei Hände transplantiert. Wie haben diese Frauen und wie haben ihre jüngeren Kolleginnen die Entwicklung der Gleichberechtigung erlebt? Sabina Riedl berichtet.

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