4:46

VPS 4:45

AUT

Stereo

16:9

Länge: 53min

UT

Wiederholung vom
11.01.2019, 16:03

tv.orf.at/karlich

Die Barbara Karlich Show

Eine bessere Welt ist keine Utopie

Wer träumt nicht manchmal von einer Welt ohne Armut, Krieg und Unrecht, wo die Bedürfnisse aller befriedigt sind, eingebettet in eine intakte Natur? Was kann der Einzelne tun, um die Welt zu verbessern? Viele versuchen, möglichst ressourcensparend zu leben und den eigenen ökologischen Fußabdruck gering zu halten. Sie sind sich sicher: Wer Verantwortung übernimmt, der kann auch etwas verändern.

Quelle: ORF

Sepp, 77, Agrar-Ökologe aus dem Burgenland,

hat mit fünf Jahren seine erste Pflanze gesetzt, was ihn auch zu dem Menschen gemacht hat, der er heute ist. „Man muss im Einklang mit der Natur leben, dann kann man sie auch verstehen.“ Heute setzt er auf Permakultur, eine Methode, die sich mit einem dauerhaft nachhaltigen Kreislauf beschäftigt. „Wenn sich Pflanzen und Tiere wohlfühlen, dann kann sich der Mensch auch wohlfühlen. Außerdem könnte man mit dieser Methode die gesamte Weltbevölkerung ernähren, und niemand müsste Hunger leiden.“

Quelle: ORF

Gerlinde, 54, Verkäuferin in einer Trafik aus Oberösterreich,

reiste 2004 das erstmals nach Kambodscha und war von der Armut der Bevölkerung schockiert. „Ich habe die ersten Tage nur geweint, weil ich so viele arme Menschen gesehen habe. Da war mir klar, ich muss etwas verändern.“ Ein paar Jahre später kehrte sie wieder nach Kambodscha zurück, um dort mit eigenen Händen einen Brunnen für die Menschen zu bauen. Trotzdem ist Gerlinde der Meinung, dass sie als Einzelperson die Welt nicht verbessern kann. „Wir Kleinen sollen die Welt retten, das geht aber nicht. Das ist die Aufgabe der Konzerne.“