Heimat Österreich

Leben in den Kalkalpen

Für ORF III begibt sich Regisseur Martin Vogg mit seinem Filmteam auf Entdeckungsreise in die Region zwischen Enns und Steyr.

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Nationalpark Kalkalpen

Mittwoch, 24.2.2021, 20.15 Uhr
Wh. Sa 18.35 Uhr, So 03.20 Uhr

Die Kalkalpen – ein Kleinod alpiner Naturlandschaft, das Lebensraum ist für eine traditionelle bergbäuerliche Kultur. Mitten im Nationalpark an der Grenze von Oberösterreich zur Steiermark trifft Regisseur Martin Vogg Menschen, die dort leben und arbeiten und darauf achten, dass die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt auch nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.

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Gemeinde Molln

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Karl Schwarz und Berta Schwarz

In Molln und Trattenbach werden seit Jahrhunderten Maultrommeln und Taschenfeitln hergestellt. In Trattenbach erzählt der letzte Feitlmacher Johann Löschenkohl von der Geschichte seiner Familie und der Kunst der Messererzeugung. Auch Josef Ringlthaler kommt zu Wort, der in seiner Pension als Schmied im Tal der „Feitelmacher“ die alte Schmiede zu neuem Leben erweckt. Franz Wimmer, Bertha, Karl und Maria Schwarz sind die letzten Vertreter der beiden Familien, die heute noch die Mollner Maultrommel erzeugen und somit eine Handwerkskunst weiterführen, die – wie die Erzeugung von Taschenfeitln – von der österreichischen UNESCO-Kommission auf die Liste des immateriellen Kulturerbes gesetzt worden ist. Manfred Russmann erzählt von der Bedeutung der Maultrommel für Molln und intoniert virtuos gemeinsam mit seinem Bruder ein von ihm komponiertes Stück für Maultrommel.

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Josef Ringlthaler

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Förster Bernhard Sulzbacher

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Jagdhaus Bodinggraben

Der Geschäftsführer des Nationalparks Kalkalpen Volkhard Maier erzählt vom Zusammenspiel von Natur und Mensch in der Region und von der Geschichte und den Besonderheiten dieser einmaligen Naturlandschaft. Hier arbeitet auch Förster Bernhard Sulzbacher, den der Film gemeinsam mit seinem Sohn bei der Beobachtung von Wildtieren im Bodinggraben zeigt.

Dass die unberührte Natur heute von vielen Gästen erlebt werden kann, ist dem Widerstand einiger weniger zu verdanken, die zunächst einen Kanonenschießplatz und dann Kraftwerksprojekte mit ihren Protesten verhindern konnten, wie Franz Sieghartsleitner und der Künstler Alois Lindenbauer berichten. Seit Jahren leben und arbeiten sie in und mit der eindrucksvollen Naturlandschaft in den Kalkalpen.

Einen Einblick in das Leben auf den Almen in der Region geben der ehemalige Hüttenwirt und Bauer Helmut Ahrer, sowie Georg Wiesner und Sibylle Musenbichler, die die Anlaufalm bewirtschaften, und die Halterin auf der Puglalm Annelies Spannring. Adi Moser ist Landwirt und Fleischhauer in Windischgarsten; seit vielen Jahren schon achtet er auf biologische und naturnahe Haltung seiner Tiere. Vom Rindfleisch der einheimischen Bauern ist auch Großraminger Kirchenwirtin Angelika Ahrer überzeugt, die von der Entwicklung des Tourismus in der Region erzählt.

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Sibylle Musenbichler, Georg Wiesner.

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Alois Lindenbauer.

Es gibt kaum eine andere Region in den Alpen, in der man heute die alpine Bergwelt so unberührt genießen kann wie im Nationalpark Kalkalpen. Während im Herzen dieser Mittelgebirgsregion die Natur sich selbst überlassen bleibt, werden an ihren Rändern die Almen wie anno dazumal bewirtschaftet. Hier, im gebirgigen Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und der Steiermark findet der Mensch Ruhe und Erholung, und traditionelle Handwerksbetriebe, die es zum Teil bereits seit Jahrhunderten gibt.

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Mollner Maultrommel Ensemble

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Lisa Maria Schwarz

Regisseur: Martin Vogg
Dokumentation, 2020


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