Erlebnis Bühne mit Barbara Rett

„Bésame mucho“ - Juan Diego Flórez aus dem Wiener Konzerthaus

Startenor Juan Diego Flórez interpretiert lateinamerikanische Popularmusik - romantisch, dramatisch und zutiefst persönlich. Auf dem Programm stehen Welthits wie „Guantanamera“, „Volver“ und natürlich „Bésame mucho“.

Bésame mucho: Juan Diego Flórez
Ein Liederabend aus dem Wiener Konzerthaus, 2018
Originaltitel: Wiener Konzerthaus, 2018

ORF/C-Major/BFMI

Juan Diego Flórez

Sonntag, 28.2.2021, 20.15 Uhr

Es sind die Klänge seiner Kindheit und eine musikalische Reise durch Lateinamerika. Juan Diego Flórez’ Vater war ein in Peru bekannter Volksänger mit einer besonderen Liebe zum kreolischen Walzer der Komponistin Chabuca Granda (1920-1983). In der Bar seiner Mutter ist der junge Flórez mit der Gitarre aufgetreten, um das Publikum mit Popularmusik zu unterhalten. Heute zählt Juan Diego Flórez zu den weltweit bekanntesten und besten Operninterpreten. Sein Debüt gab er 1996 beim Rossini-Opernfestival in Pesaro. Damals beeindruckte er nicht nur die Fachwelt. Luciano Pavarotti soll ihn als würdigen Thronfolger bezeichnet haben. Flórez gastiert regelmäßig an allen renommierten Opernhäusern der Welt. Mit seiner Familie lebt er überwiegend in Wien, 2012 wurde er zum österreichischen Kammersänger ernannt. Seiner Heimat bleibt er trotz Weltkarriere treu; so gründete Flórez 2011 das Sozialprojekt „Sinfonía por el Perú“. Dabei unterstützt er benachteiligte Kinder und Jugendliche, indem er sie für Musik begeistert. 2018 widmet Flórez seiner Heimat ein eigenes Album: „Bésame mucho“.

Bésame mucho: Juan Diego Flórez
Ein Liederabend aus dem Wiener Konzerthaus, 2018
Originaltitel: Wiener Konzerthaus, 2018

ORF/C-Major/Sony Classical

Juan Diego Flórez

Im Wiener Konzerthaus verleiht der Startenor gemeinsam mit seiner Band südamerikanischen Schlagern eine besondere Note. Gekonnt vermischt er immer wieder Oper und Popularmusik. Kein Wunder, sind doch in seiner Heimat Peru die Grenzen zwischen den unterschiedlichen Musikrichtungen weitaus weniger starr als hierzulande. Von Tango über Walzer bis zu pathetischen Liebeserklärungen, Flórez singt wie gewohnt mit höchster Präzision und einem verführerischen samtenen Timbre. Mitsingen war bei diesem Konzert erlaubt, was bei dem einen oder anderen Welthit auch tatsächlich passierte.

Line-up:

  • Andrés Soto: „El tamalito“ (Bearb.: Carlos Ayala)
  • Elpidio Ramírez, Pedro Galindo: „Malagueña Salerosa“ (Bearb.: Juan Diego Flórez und Jonathan Bolívar)
  • Chito Faró: „Si vas para Chile“ (Bearb.: Juan Diego Flórez und Jonathan Bolívar)
  • Simón Díaz: „Caballo viejo“ (Bearb.: Jonathan Bolívar)
  • Tomás Méndez: „Cucurrucucú paloma"(Bearb.: Jonathan Bolívar) (1954)
  • César Isella: "Canción con todos“ (Bearb.: Jonathan Bolívar)
  • Carlos Gardel: „Volver“ (Bearb.: Diego Collatti)
  • Joseíto Fernández: „Guantanamera“ (Bearb.: Carlos Pino-Quintana)
  • Chabuca Granda: „José Antonio“ (Bearb.: Carlos Ayala) (1957)
  • Carlos Brito: „Sombras“ (Bearb.: Jonathan Bolívar)
  • Leon Gieco: „Solo le pido a Dios“ (Bearb.: Jonathan Bolívar)
  • César Portillo de la Luz: „Contigo en la distancia“ (Bearb.: Pablo Rojas)
  • Ary Barroso: „Aquarela do Brasil"(Bearb.: Jonathan Bolívar)
  • Consuelo Velázquez: "Bésame mucho“ (Bearb.: Jonathan Bolívar)
  • Juan Madera Castro: „La pollera colorá“ (Bearb.: Carlos Pino-Quintana)
    Zugabe:
  • Augusto Polo Campos: „Cuando llora mi guitarra“
  • Néstor Mili: „El yerberito moderno“
  • Juan Madera Castro: „La pollera colorá“ (Bearb.: Carlos Pino-Quintana)

Musikalische Leitung: Jonathan Bolívar

Musiker:
Pablo Rojas (Klavier)
Carlos Pino-Quintana (Kontrabass)
Carlos Ayala (Gitarre)
Algy Wu (Bandoneon)
Dominik Fuss (Trompete)
Markus Pechmann (Trompete)
Hidan Mamudov (Klarinette)
Laura Valbuena (Klarinette)
Gustavo Ovalles (Perkussion)
Leonardo „Gigio“ Parodi (Perkussion)
Víctor Fuentes (Perkussion)
Jonathan Bolívar (Gitarre)

Sänger: Juan Diego Flórez (Tenor)

Konzert, 2018


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