Bühne Oida!

Wir produzieren Trickfilme!

Auch in diesem Jahr produzierten Jugendliche von ‚Potenzial Jugend*‘ zahlreiche Animationsfilme, die im Herbst 2020 in ORF III im Format „Kunstraum“ gezeigt werden. Eine Auswahl ist auch beim Kurzfilmfestival „video&filmtage 2020“ eingereicht. Die Arbeiten an den Daumenkinos, Zeitrafferfilmen, Schattenfilmen usw. wurden durch Corona leider unterbrochen und zuletzt sehr behindert. Dennoch schafften es die knapp 30 Jugendlichen, insgesamt 17 Filme fertigzustellen. Dafür zeichneten sie, machten Fotos, assistierten mit selbst gebastelten Werkzeugen und Hilfsmitteln, übernahmen die Regie, waren SchauspielerInnen, AufnahmeleiterInnen und setzten ihre Ideen bei der Vertonung um.

Wir haben Trickfilme gemacht, indem wir mit einer Kamera Fotos aufgenommen haben vor einer Schattenleinwand. Mithilfe der Computer wurde daraus danach ein Film, ein Kurzfilm. Ich hatte fast keine Ideen. Bei einem Film, wo es um einen Fußballer ging, habe ich eine Stange gehalten, wo mit einer Angelschnur ein Fußball daran befestigt war.
Am meisten Spaß gemacht hat mir das Vertonen, am meisten das Vertonen mit dem iPad. Für einen gewissen Film habe ich eine passende Musik gesucht. Es musste mit der Geschwindigkeit gleich sein und auch zum Inhalt des Films passen. Bei diesem Film verschwindet nach und nach alles. Die passende Musik dazu kam von einem Schlagzeug, wo nach und nach immer weniger zu hören war, bis am Ende alles still war.
Autor: Dante

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Für die Trickfilme mussten wir zum Beispiel vertonen oder Titel finden oder die Fotos für Filme machen. Ich habe für einen Film die Fotos gemacht und musste warten, bis die Schauspieler bereit waren. Bei einem Schattenfilm habe ich eine Angel gehalten, worauf ein Fußball befestigt war. So konnte der Ball wie ein Zauberball ausschauen. Beim Vertonen mussten wir passende Töne mit einem Keyboard oder mit dem iPad finden. Manchmal mussten wir zum Beispiel mit dem Mikrophon arbeiten und schauen, ob die Töne, die Worte und die Fotos zusammenpassen.
Es hat mir am meisten Spaß gemacht, die Fotos zu machen. Ich interessiere mich ein bisschen für Kameras und Fotos. Der Film mit dem Fußball gefällt mir am besten, weil ich da am meisten mitgearbeitet habe.
Autor: Mouhamad

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Ich habe eine Idee für einen Film mit einem Fußball gehabt. Ich spiele selber Fußball und mag Fußball sehr gerne. Für den Film habe ich meinen Fußball mitgebracht. Mouhamad und Jemil haben mir geholfen. Ich haben einen kurzen Film gemacht: „Zauberball“. Für den Film sind Fotos von meinem Schatten und vom Schatten des Fußballs gemacht worden. Meine Freunde und ich haben noch viele andere Filmprojekte gemacht. Ich habe meinen Kameraden auch bei ihren Projekten geholfen. Am besten gefällt mir der Film mit dem Boxen, es ist ein guter Film, motiviert und alles.
Am letzten Tag haben wir schon fast fertige Filme überprüft und kleine Fehler korrigiert.
Diese zwei Wochen im Medienzentrum waren gut.
Autor: Alekszandar

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Wir haben Kurzfilme gemacht. Ich habe immer mitgeholfen: Ich habe den Ton gemacht. Ich habe Ideen für Sätze gehabt. Diese Sätze habe ich dann ins Mikrophon gesprochen und Herr Somma hat es aufgenommen. Beim Kassetten-Kurzfilm war meine Idee ein Heiratsantrag. Bei zwei Schattenfilmen habe ich die Fotos gemacht. Das war schwierig, weil ich die ganze Zeit hocken musste, damit ich durch den Kamerasucher schauen konnte. Ich war sehr angespannt. Es war auch sehr stressig, die Bewegungen pro Sekunde zu fotografieren.
Mein Lieblingsfilm ist auch das Boxen, weil ich ebenfalls Kampfsportler bin.
Im Medienzentrum war es gut, aber auch immer wieder langweilig, wenn es für mich nicht so viel zu tun gab und ich immer wieder warten musste.
Autor: Mladen

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Ich habe die Idee für den Boxfilm gehabt. ich habe bei dem Film auch mitgespielt, ich war der Boxer. Ich musste die Rolle drauf haben und habe ein bisschen geübt und habe meine eigenen Boxhandschuhe mitgebracht. Plötzlich ist ein Geist aufgetaucht, er hat mir Angst gemacht. Da bin ich zwei Schritte zurückgegangen, habe meine Handschuhe angezogen und habe begonnen zu kämpfen. Ca. eine Minute habe ich gekämpft. Da habe ich gesehen, dass das keine Lösung ist. Also habe ich meine Handschuhe ausgezogen und habe meine Hand ausgestreckt und schließlich alles über die Freundschaft gemacht. Das war die Lösung!
Bei anderen Filmen hab ich das mit der Angel gemacht und ich habe Fotos gemacht. Die Vertonung habe ich gemacht, die Stimmen, die Musik habe ich gemacht.
Mein Lieblingsfilm ist „Nicht nachdenken“, weil das mit der Musik meine Idee war und mir sehr gefallen hat.
Autor: Jemil

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