MUTTER ERDE „Unser Klima“

Von der Klimakrise zur Flüchtlingskrise

In der Dokumentation geht Axel Schurawlow den Missständen in Bangladesch auf den Grund und spricht mit Wissenschaftern, wie man den weltweiten Klimawandel zumindest teilweise stoppen kann.

ORF III Spezial: Von der Klimakrise zur Flüchtlingskrise

Dokumentation, 2019

Donnerstag, 17.9.2020, 22.45 Uhr
Wh. Fr 02.25 Uhr

140 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2050; das ist die Zahl, die von der Weltbank prognostiziert wird. Wo diese Menschen herkommen werden? Aus Ländern wie Bangladesch. Axel Schurawlow, begibt sich nach Bangladesch, um die Missstände und die Problematik aufzuzeigen.

Bangladesch ist eines der Länder, die den Klimawandel jetzt schon am stärksten spüren. In den vergangenen zehn Jahren musste in Bangladesch über eine halbe Million Menschen ihr Zuhause wegen extremen Wetterereignissen verlassen. Vor allem die Bevölkerung der Küstenregionen flüchtet vermehrt in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka. Allein hier hat sich dadurch die Einwohnerzahl von knapp 8 Millionen (2011) auf heute fast 20 Millionen mehr als verdoppelt. Täglich kommen in Dhaka City über 1000 Klimaflüchtlinge an und versuchen meist in den immer größer werdenden Slums der Stadt unterzukommen.

Von der Klimakrise zur Flüchtlingskrise 
 
Originaltitel: Eine unbequeme Wahrheit

ORF/Skyland Productions

Von der Klimakrise zur Flüchtlingskrise 
 
Originaltitel: Eine unbequeme Wahrheit

ORF/Skyland Productions

Axel Schurawlow begibt sich in die Slums, interviewt die Einheimischen und geht abschließend der Frage nach: Was kann jeder einzelne von uns tun, um dem entgegen zu wirken? Er spricht mit dem bangladeschischen Wissenschafter Saleemul Huq vom Internationalen Zentrum für Klimawandel und Entwicklung in London, der sagt, dass würde die Bevölkerung in den westlichen Industrienationen ihre Lebensweise ändern, wäre dies ein Weg das prognostizierte Horrorszenario zu ändern. Denn neben dem Verkehr ist die Landwirtschaft nicht nur Opfer, sondern auch einer der Verursacher des globalen Klimawandels. Vor allem die Rinderzucht und der Reisanbau verursachen enormen Menge am klimafeindlichen Treibhausgas Methan. Weniger Fleischkonsum und ausgewogene Ernährungsgewohnheiten könnten den weltweiten Klimawandel zumindest teilweise stoppen, glauben Klimaexperten und Ernährungswissenschafter.

Von der Klimakrise zur Flüchtlingskrise 
 
Originaltitel: Eine unbequeme Wahrheit

ORF/Skyland Productions

Von der Klimakrise zur Flüchtlingskrise 
 
Originaltitel: Eine unbequeme Wahrheit

ORF/Skyland Productions

Von der Klimakrise zur Flüchtlingskrise 
 
Originaltitel: Eine unbequeme Wahrheit

ORF/Skyland Productions

Dokumentation, 2019