Das ganz normale Verhalten der Österreicher beim Fischen

In dieser Folge besucht Rudi Roubinek Menschen, die eines gemeinsam haben: die Leidenschaft des Fischens.

26.08.20 ORF3 Das ganz normale Verhalten der Österreicher beim Fischen 260820

ORF/Neulandfilm

Johannes und Georg mit Rudi Roubinek im Anglerparadies Hessendorf.

Donnerstag, 27.8.2020, 20.15 Uhr

Wh. 23.30 Uhr, Fr 04.45 Uhr,
Sa 05.10 Uhr

Typisch österreichisch…oder doch nicht? Publikumsliebling Rudi Roubinek besucht in dieser 6-teiligen Serie Österreicherinnen und Österreicher, um ihnen bei ihren Hobbies über die Schulter zu schauen. Kabarettist Rudi Roubinek verbringt gemeinsam mit den Protagonisten einen Tag, plaudert mit ihnen und entlockt ihnen ganz nebenbei ihre Sicht der Dinge - oder sogar ihre Lebensphilosophie. Jede Folge bringt vier Personen oder Familien zusammen, die durch die Liebe zu ihrem gemeinsamen Hobby verbunden sind und die dennoch unterschiedlicher nicht sein könnten.

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ORF/Neulandfilm

Johannes und Rudi Roubinek im Anglerparadies Hessendorf.

So wagt sich der Kabarettist zum Beispiel mit Anglerin Sabine ins Wasser, um mit ihr ein paar Karpfen zu fangen. Warum sie die Tiere dann gleich wieder freilässt, anstatt sie zu essen, ist für Rudi ein Rätsel, das es zu entschlüsseln gilt.Bei Familie Koller in Oberösterreich sorgen die amerikanischen Flusskrebse für Ärger. Sie sind invasiv, verbreiten die Krebspest und fressen Fische. Jeden Sommer gehen Vater und Sohn daher auf die Jagd. Rudi Roubinek begleitet die beiden auf ihrem Feldzug.

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Sabine und Norbert mit Rudi Roubinek an der Donau.

Fischen ist eng verwandt mit der Jagd - nicht selten gehen Menschen jagen und angeln. Deswegen ist im Jahr 2020 das Fischen noch immer fest in Männerhand. Frauen sind oft als „Beiwagerl“ der Männer hier in der Domäne anzutreffen. Nicht so bei Sabine Hornacek, denn sie ist Fischerin mit Leib und Seele und das seit vielen Jahren. Meist geht sie allein mit ihren Angeln los. Für Sabine ist Angeln Meditation, sie sitzt oft stundenlang allein an einem See oder Fluss, sucht die Ruhe in der Natur. Sie angelt klassisch mit einer oder mehreren Angeln - meist Karpfen. Allerdings nicht zum Verzehr, denn sie entlässt die Beute schonend wieder in die Freiheit. Danach reist Rudi Roubinek ins wildromantische Höllental ganz im Süden Niederösterreichs.

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ORF/Neulandfilm

Rudi Roubinek mit Fliegenfischer im Schwarza Höllental.

Eingerahmt zwischen Felswänden befindet sich der Sportplatz von Schwarzau im Gebirge. Eine bunte Gruppe wirft immer wieder eine Angel aus, denn hier geht es um Trockentraining. Es gilt mit dem Köder, der an der Angelschnur hängt, möglichst naturnah den Flug eines Insekts nachzuahmen. Fachkundig angeleitet wird die bunte Truppe von Thomas Schatzmann und Sebastian Bremm. Auch im Anglerparadies Hessendorf im Weinviertel übt sich eine Familie mit ihren Kindern beim Fischen. Aber auch „alte Hasen“ sind hier anzutreffen - seit 20 Jahren kommen sie zum Teich und erzählen vom besonderen Reiz dieses Hobbys.

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Rudi Roubinek mit Köder am Sportplatz in Schwarzau im Gebirge.

Zuguterletzt begibt sich Rudi Roubinek nach Oberösterreich: Er ist böse, er ist invasiv, er frisst Fische und er ist immun gegen die Krebspest, verbreitet diese aber weiter und trägt so zur Ausrottung des heimischen Edelkrebses bei. Keine Frage: der böse, amerikanische Signalkrebs muss raus aus den oberösterreichischen Gewässern. Und darum kümmern sich Walter und Thomas Koller. Vater und Sohn sind leidenschaftliche Angler, meist in der Traun. Aber immer im Sommer ziehen sie in den Krieg - in den Krieg gegen den Signalkrebs. Es gilt, die oberösterreichischen Gewässer von ihm zu befreien.

Reportage, 2020


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