So ein Theater! Sternstunden des österreichischen Theaters

Alles Walzer | Frühere Verhältnisse | Der eingebildete Kranke

Am Freitag feiert ORF III ab 20.15 Uhr wieder die Sternstunden des österreichischen Theaters mit drei hochkarätig besetzten Komödien.

So ein Theater: Alles Walzer

Aufzeichnung aus den Wiener Kammerspielen, 1988

So ein Theater: Frühere Verhältnisse

Komödie, 1990

So ein Theater: Der eingebildete Kranke

Aufzeichnung aus dem Theater in der Josefstadt, 2004

Freitag, 24.7.2020, 20.15 Uhr
Wh. So 15.00 Uhr

Alles Walzer

Komödie, 1988

Der Opernball ist ein Treffen der Schönen und Reichen. In dieser Kabarett-Revue nehmen bekannte Theaterschauspieler das Treiben der High Society am Ball der Bälle aufs Korn. Vom reichen Industriellen, über den hochnäsigen Adeligen bis zur berichtenden Presse. Alle bekommen ihr Fett weg.

Parodie mit Otto Schenk, Marianne Mendt, Serge Falck, Gabriele Benesch, Vilma Degischer, Marion Degler, Dolores Schmidinger, Senta Wengraf, Albert Rueprecht, Friedrich Schwardtmann, Gideon Singer, Erwin Steinhauer und Thomas Stroux.

Buch: Erwin Steinhauer, Erika Molny, Fritz Schindlecker

Aufzeichnung aus den Wiener Kammerspielen (1988)

alles walzer

ORF/Ali Schafler

Albert Rueprecht, Thomas Stroux, Senta Wengraf, Gideon Singer, Otto Schenk

22.25 Uhr
Wh. So 14.00 Uhr

Frühere Verhältnisse

Aufzeichung aus dem Theater in der Josefstadt, 1990

Herr von Scheitermann ist vom Hausknecht zum Holzhändler aufgestiegen und hat eine Frau aus „besseren Kreisen“ geheiratet. Seine einfache Herkunft will er
vor seiner Frau mit allen Mitteln verbergen. Da stellt sich Anton Muffl bei ihm vor - sein ehemaliger Herr möchte sein Hausknecht werden... .

Buch: Johann Nestroy
Regie: Hellmut Matiasek

Darsteller:
Hans Wolfgang Pemmer (Herr von Scheitermann)
Otto Schenk (Anton Muffl)
Michaela Rosen (Josephine)
Christine Ostermayer (Peppi Amsel)

Aufzeichung aus dem Theater in der Josefstadt (1990)

23.25 Uhr
Wh. So 12.00 Uhr

Der eingebildete Kranke

Komödie, 2004

Herr Argan fühlt sich todkrank. Allen, auch noch so abstrusen Anordnungen seiner quacksalbernden Ärzte unterwirft er sich geduldig und führt sie aufs Genaueste aus. Er ist geradezu vernarrt in die zweifelhaften Klistier-Attacken seines Arztes Dr. Purgon. Der im Grunde gutmütige Hausherr wird durch seine eingebildete Krankheit zum Tyrannen und zum Werkzeug seiner erbschleichenden Frau Béline. Seine Tochter Angélique will er mit einem vertrottelten Arzt verheiraten.

Toinette, die gewitzte Dienerin und eigentliche Herrin im Haus, überredet Argan, seinen eigenen Tod zu inszenieren um seine Frau zu prüfen. Die reagiert hocherfreut auf den vermeintlichen Tod des Gatten und ist entlarvt; seine Tochter trauert und darf dafür den von ihr gewählten Mann Cléante heiraten.

1673 schrieb der französische Dichter und Komödiant Molière eine bis heute packende Komödie, in der er die eingebildeten Wehwehchen der Reichen, den gesamten Ärztestand und auch seine eigene Krankheit mit drastischer Ironie lächerlich machte.

Buch: Jean Baptiste Molière (1622-1673)
Regie: Claude Stratz

Darsteller:
Otto Schenk (Argan)
Sandra Cervik (Toinette)
Bernadette Abendstein (Angélique)
Christian Futterknecht (Arzt)
uam.

Aufzeichnung aus dem Theater in der Josefstadt (2004)

alles walzer, der eingebildete kranke

ORF/Milenko Badzic

Sandra Cervik (Toinette), Otto Schenk (Monsieur Argan)


Weitere Sendungen dieser Reihe: