Wilde Reise mit Erich Pröll

Traun - Ein Fluss wie ein Kristall

Die Traun wird gespeist von tosenden Gletscherbächen, Wasserfällen, 76 Seen, zahllosen Quellen, Höhlengewässern und Tausenden Kilometern von Bach- und Flussläufen. Von einer Anhöhe nördlich der Donau sieht man die gesamte Länge des Flusses - von den wilden, streng geschützten Traunauen im Linzer Stadtgebiet bis zum Dachstein.

Donnerstag, 14.5.2020, 20.15 Uhr

Wilde Reise mit Erich Pröll: Traun - Ein Fluss wie ein Kristall

Dokumentation, 2012

Die Traun ist die zentrale Achse eines vielfältigen Gewässersystems: Tosende Gletscherbäche, Wasserfälle, sechsundsiebzig Seen, zahllose Quellen aller Art, Höhlengewässer, stille Tieflandauen, Tausende Kilometer von Bach- und Flussläufen - all das speist am Ende einen einzigen Fluss.

Diese Vielfalt ist kaum fassbar - und dennoch überschaubar, und zwar buchstäblich: Von einer Anhöhe nördlich der Donau erfasst der Blick an einem klaren Tag die ganze Länge des Flusses, von den wilden, streng geschützten Traunauen im Linzer Stadtgebiet bis zum Dachstein. So wurde der wilde Weg des Wassers vom Dachstein zur Donau zum Erzählstrang. Dieser wurde mit einem zweiten verflochten - dem Weg des Flusses durch die Jahreszeiten. Und dann mit einem dritten - dem Weg der Traun durch ein Jahrtausend ihrer bewegten Geschichte.

Die Traun - Ein Fluss wie ein Kristall

ORF/Erich Pröll/Jutta Wirth

Winter am Offensee

Als die Dokumentation in Auftrag gegeben wurde, ging es zunächst nur um das Thema „Fluss und Wald“. Aber schon während der ersten Recherchen wurde den Regisseuren Erich Pröll und Klaus Feichtenberger klar, dass die Traun nicht ein Fluss wie jeder andere ist. Die Traun ist die zentrale Achse eines vielfältigen Gewässersystems: Tosende Gletscherbäche, Wasserfälle, 76 Seen, zahllose Quellen aller Art, Höhlengewässer, stille Tieflandauen, Tausende Kilometer von Bach- und Flussläufen - alles das speist am Ende einen einzigen Fluss.

Erich Pröll hat in so gut wie allen Weltmeeren gefilmt. Die ersten Aufnahmen der riesigen Walhaie, die er im Pazifik gedreht hat, sind längst Legende, ebenso sein Film über das Riff gewordene Wrack der Umbria vor Port Sudan. Für diesen Film, der als Koproduktion von ORF, WDR, NDR-Naturfilm und PRÖLL-Film mit Unterstützung von Land Oberösterreich, CINE STYRIA und dem Landesfischereiverband Oberösterreich realisiert wurde, durfte sich der Linzer wieder einmal im eigenen Vorgarten umtun. Die Hochgebirgserfahrung, die er während seiner Produktion „Alpenseen“ erlangt hatte, kam ihm dabei zugute.

Die Traun - Ein Fluss wie ein Kristall

ORF/Erich Pröll/Jutta Wirth

Erich Pröll bei Dreharbeiten in der Gmundner Traun.

Film von Erich Pröll und Klaus Feichtenberger
Dokumentation, 2012


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Wilde Reise mit Erich Pröll: Exoten unter uns

    Erich Pröll hat sich in Urfahr-Umgebung (Oberösterreich) umgesehen und so manche tierische oder pflanzliche Überraschung vor die Kamera bekommen.

  • Wilde Heimat - Sommer

    Die Dokumentation von Andrea Gastgeb und Hiomar Rathjen zeigt das Natur- und Kulturgeschehen im Sommer - von den Hochalpen bis zu den Küsten der Nord- und Ostsee - in einer Symphonie aus Bildern und Musik.

  • Wilde Heimat - Frühling

    Die aufwendig produzierte Dokumentation zeigt große Naturschauspiele aus Deutschland und Österreich, und berichtet über traditionelle Bräuche und prächtige Feste im Frühling.

  • Das Tote Meer

    Die Reise führt ins heilige Land zu einem einzigartigen Naturwunder. Der Film erzählt von der Geschichte des Toten Meeres, den Ereignissen an seinen Ufern und wirft einen Blick in die Zukunft.