Kunst und Kultur

Was schätzen Sie..?

Karl Hohenlohe präsentiert das Ergebnis seiner Schatzsuche auf den Dachböden und in den Kellern von Frau und Herrn Österreicher.

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Antiquitätenmagazin, 2020

Dienstag, 3.3.2020, 21.55 Uhr
Wh. Mi 05.55 Uhr, Do und
Fr 05.15 Uhr, Sa 05.20 Uhr

Karl Hohenlohe ist wieder auf Antiquitätenjagd gegangen. Auf Dachböden und in Kellergewölben stöbern er und sein Team die interessantesten Kunstgegenstände auf, die Herr und Frau Österreicher im Laufe der Jahrzehnte angesammelt haben. Dabei reist er in einem Oldtimer-Nostalgiebus an die schönsten Orte und Plätze des Landes - von barocken Kleinoden, Pionierleistungen der Technikgeschichte oder verloren geglaubten Autographen sowie seltenen Juwelen reicht die Palette der Schätze, die Experten aus dem Dorotheum begutachten.

An der Schwelle zum Genie

Er war ein Wunderkind, Freimaurer, Klaviervirtuose und einer der populärsten Komponisten seiner Zeit - bis heute ist sein Ruhm ungebrochen: Wolfgang Amadeus Mozart. Der Superstar der Klassik ist so berühmt, dass mehr Menschen auf der Welt seinen Namen kennen als sein Geburtsland. Der Wiener Künstler Christoph Band ist in Besitz einer Holz-Türschwelle aus dem 18. Jahrhundert, über die Mozart zigmal geschritten sein soll. Die Türschwelle befand sich nämlich in der Pforte des Hauses Domgasse 5 im Ersten Wiener Gemeindebezirk, wo Mozart zwischen 1784-1787 gelebt hat.

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 03032020

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Türschwelle; Ulrich Prinz, Christoph Band, Karl Hohenlohe

Der letzte Kaiser

Viele Österreicher kennen die lebensgroße Bronze-Statue von Kaiser Franz Josef im Wiener Burggarten. Es handelt sich um eines der bekanntesten Werke des Bildhauers Josef Tuch aus der späteren Ringstraßenzeit. Der Wiener Heinrich Reininger besitzt eine ähnlich geformte Statuette im Kleinformat, die den letzten Kaiser Österreichs, Kaiser Karl I., darstellt. Ein Jubelfund?

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Statue Kaiser Karl; Heinrich Reininger

Bäuerliche Bekenntnisse

„Maria Retzenbichler bin ich genant, Gott steh mir bey; mein Lebenslang.“ So steht es an der Innenseite eines pittoresken Bauernschranks der Niederösterreicherin Maria Merheim. Das Möbel datiert vom Jahr 1855. Grund genug, dass Karl Hohenlohe eine Reise aufs Land und dabei eine Zeitreise zurück in die Zeit des 19. Jahrhunderts macht.

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Bauernschrank; Maria Merheim.

Bürgerliche Schläge

Die Niederösterreicherin Brigitte Spitzeder besitzt eine bourgeoise Pendeluhr, die ebenfalls eine geschichtsträchtige Vergangenheit aufweisen kann. Und vor allem: die Pendeluhr ist mit einem sogenannten Wiener Schlagwerk ausgestattet, d.h. zu jeder Viertelstunde folgt ein Viertelschlag.

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Pendeluhr; Brigitte Spitzeder.

Moderator: Karl Hohenlohe
Antiquitätenmagazin, 2020


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