Im Brennpunkt

Viren: Die unsichtbaren Feinde

Der Mensch dringt immer weiter in bisher unberührte Natur vor und riskiert dabei, dass Viren, die bisher nur Tiere betroffen haben, auf den Menschen überspringen und sich weltweit verbreiten. Die Dokumentation zeigt, wie sich Infektionen zu weltweiten Epidemien entwickeln.

Viren: Die unsichtbaren Feinde

Dokumentation, 2018

Donnerstag, 27.2.2020, 21.05 Uhr

Die Menschheit ist im 21. Jahrhundert zusammengewachsen und vernetzt. Bevölkerungswachstum, Megacitys, Zerstörung der Urwälder, Klimawechsel und Anstieg des Tourismus begünstigen den Anstieg bekannter und unbekannter Krankheiten.

Es wird viele neue Erreger und Krankheiten geben. Der Mensch dringt immer weiter in die bisher unberührte Natur vor, und riskiert damit, dass Viren, die bisher nur Tiere betroffen haben, auf den Menschen überspringen und sich weltweit verbreiten.

Der Dokumentarfilm „Viren: Die unsichtbaren Feinde“ schildert, wie und warum sich einzelne Ausbrüche von Infektionen heute zu weltweiten Epidemien entwickeln. Dieses wachsende Risiko wird an drei Fallstudien zu Ebola, Grippe und Zika erklärt. Die New Yorker Filmemacherin Janet Tobias trifft bei ihrer weltweiten Recherche auf renommierte Ärzte und Wissenschaftler.

Viren: die unsichtbaren Feinde

ORF / Autentic GmbH

Ebola Healthcare Mitarbeiter beim Desinfizieren betroffener Gebiete.

Die Dokumentation führt vor Augen, was getan werden muss, und was wir alle tun können, um uns gegen Pandemien zu wappnen. Es geht darum, das öffentliche Gesundheitssystem zu stärken und ein mobiles Diagnosesystem zu entwickeln, das schneller reagieren kann. Jeder von uns hat täglich zahlreiche Kontakte. Jeder ist Teil eines globalen Netzes, von Vancouver bis Hongkong von Leipzig nach Lagos. Weltweite Kontakte sind einerseits eine große Chance, sie sind aber auch eine riesige Gefahr für den Ausbruch gefährlicher Krankheiten. Deswegen ist die öffentliche allgemeine Gesundheitsvorsorge wichtiger denn je.

Dokumentation, 2018


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