QUANTENSPRUNG „Land der Tunnel“

Die „Neue Österreichische Tunnelbaumethode“ ist heute eine der weltweit am häufigsten angewandten Arten, Tunnel zu bauen. Andreas Jäger besucht in diesem QUANTENSPRUNG einige der imposantesten Tunnelbaustellen des Landes.

Quantensprung

Wissensmagazin, 2019

Mittwoch, 20.11.2019, 21.55 Uhr
Wh. Do 02.05 Uhr, Mo 04.40 Uhr

Ein Großteil der Gesamtfläche Österreichs liegt in den Alpen und damit auf mehr oder weniger bergigem Terrain. Kein Wunder also, dass Österreich nicht nur ein Land der Berge, sondern auch ein Land der Tunnel und Tunnelbauer ist. Sogar eine der weltweit am häufigsten angewandten Arten, Tunnel zu bauen, stammt aus Österreich, die so genannte „Neue Österreichische Tunnelbaumethode“. Andreas Jäger sieht sich in dieser Folge von QUANTENSPRUNG einige der imposantesten Tunnelbaustellen des Landes an und besucht den Erzberg in der Steiermark, wo die Montanuniversität Leoben vor kurzem mit dem „Zentrum am Berg“ ein weltweit einzigartiges Tunnelforschungszentrum eröffnet hat.

Der Leiter des „Zentrums am Berg“, Robert Galler, erklärt Andreas Jäger unter anderem, warum Tunnel immer in Kurvenlagen gebaut werden, und was die weltweit angewendete NATM - New Austrian Tunneling Method von anderen Tunnelbauweisen unterscheidet.

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 Land der tunnel

ORF/Clever Contents

Robert Galler

Doch auch in Österreich ist kein Tunnel wie der andere. So sind etwa die Herausforderungen beim Bau des Semmeringtunnels ganz andere als beim Bau der Wiener U5. Und auf der Baustelle des Karawankentunnels in Kärnten, der mehrere hundert Meter unter der Bergoberkante gebaut wird, sind die Probleme völlig andere als auf jener des künftigen S7-Tunnels im Burgenland, wo zwischen der Tunnelröhre und der Oberfläche stellenweise nur wenige Meter liegen.

Gemeinsam mit Robert Galler und den Expertinnen und Experten vor Ort erkundet Andreas Jäger die Baustellen und erklärt im Zuge dessen, worauf es beim Tunnelbau ankommt.

Wissensmagazin, 2019


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