Wilde Reise mit Erich Pröll

Wildes Island

Island - eine Insel aus Feuer und Eis. Vulkane und weite Lavawüsten bilden einen Kontrast zu schier unendlichen Gletschern. Für Mensch und Tier stellt sich diese Natur oft als Herausforderung dar.

Wilde Reise mit Erich Pröll: Wildes Island

Dokumentation, 2016

Donnerstag, 7.11.2019, 20.15 Uhr
Wh. Fr 00.00 Uhr und 02.00 Uhr

Feuer und Eis, Schnee und Polarlicht: Island ist eine Insel der Extreme, die Mensch und Tier tagtäglich herausfordert. Die Dokumentation von Andrew Chastney zeigt, wie sich Polarfüchse, Eiderenten oder die rund um den Erdball bekannten Islandpferde zwischen Vulkanen und Gletschern, in Seen und Flüssen, auf Hochebenen und Küsten perfekt an ihre Umgebung angepasst haben.

Geschätzte 300.000 Islandpferde gibt es weltweit, 78.000 davon im Mutterland. Die Pferdezüchter Islands trachten danach, die Wildheit der Pferde zu bewahren. So halten sie ihre Islandpferde halbwild, indem sie sie an die Wildnis gewöhnen, sie aber gleichzeitig während der eiskalten Wintermonate füttern. Denn im Winter gelangen selbst diese äußerst robusten Tiere, die die Wikinger einst mit auf die Insel brachten, an ihre Grenzen. Die wärmeren Monate des Jahres verbringen viele Islandpferde hoch oben in den Bergen, wo sie den Auslauf haben, den sie benötigen.

Wildes Island 
 
Originaltitel: Natural World: Iceland - A Wild Life

ORF/BBC/Andrew Chastney

Islandpferde und Fohlen

Wahre Überlebenskünstler sind auch die Polarfüchse Islands. Wie die Islandpferde zählen sie zu den wenigen Landsäugetieren der Insel – eine Folge der Abgeschiedenheit Islands. „Das ist eine Spezies, die an den arktischen Winter angepasst ist“, sagt die Wissenschafterin Ester Unnsteinsdóttir. „Der Polarfuchs hat das dickste Fell der Erde, es isoliert extrem gut.“ Dieses Fell isoliere sogar besser als das Fell eines Eisbären, führt die Wissenschafterin weiter aus. Diese Anpassung ermöglicht es dem Polarfuchs, extreme Wetterbedingungen heil zu überstehen. Eine große Herausforderung ist auch die Nahrungssuche auf der kalten und kargen Insel. Glücklicherweise bleiben Teile der langen Küste Islands – dank des warmen Golfstroms – selbst im Winter eisfrei. Resultierend daraus fressen Polarfüchse angeschwemmte Fisch-Überreste, Seevögel oder Meeressäuger.

Laut Wissenschaft befinden sich auf Island, am nördlichen Polarkreis gelegen, rund 30 aktive Vulkane. Jeder einzelne Vulkanausbruch ist eine unübersehbare Erinnerung an die enormen Kräfte, die Island beherrschen. Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie Mensch und Tier gelernt haben, mit diesen enormen Kräften zu leben.

Wildes Island 
 
Originaltitel: Natural World: Iceland - A Wild Life

ORF/BBC/Andrew Chastney

Polarfuchs im Schnee

Wildes Island 
 
Originaltitel: Natural World: Iceland - A Wild Life

ORF/BBC/Andrew Chastney

junge Polarfüchse

Wildes Island 
 
Originaltitel: Natural World: Iceland - A Wild Life

ORF/BBC/Andrew Chastney

Eiderenten watscheln den Wanderern nach

Wildes Island 
 
Originaltitel: Natural World: Iceland - A Wild Life

ORF/BBC/Andrew Chastney

Eiderenten und ihre Kücken am Weg zum Strand.

Wildes Island 
 
Originaltitel: Natural World: Iceland - A Wild Life

ORF/BBC/Andrew Chastney

Vulkaneruptionen auf Island: Nachtaufnahme, Holuhraun - Fissuren Ausbruch

Wildes Island 
 
Originaltitel: Natural World: Iceland - A Wild Life

ORF/BBC/Andrew Chastney

Hochland Island.

Dokumentation, 2016

(Originaltitel: „Natural World: Iceland - A Wild Life"
Deutsche Bearbeitung: Gregor Stuhlpfarrer, Christian Scheib)


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Die Antarktis - Das Reich der Pinguine

    In dieser Welt aus Eis spielt der Mensch keine Rolle. Die Antarktis ist ein einzigartiges Natur- und Tierparadies.

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