Was schätzen Sie..?

Der Ohrschmuck einer Opernsängerin, historische Zeiterfassungsinstrumente, erotische Gemälde und ein kaiserlich und königlicher Dienstjubiläumsautograph: Karl Hohenlohe begrüßt Opernsängerin Natalia Ushakova und erkundet den historisch bedeutsamen Sommerfrische-Kurort Reichenau am Semmering.

Was schätzen Sie..? - Ohrringe eines Stars

Was schätzen Sie..? - Stempeln adé!

Was schätzen Sie..? - Kaiserliche Jubiläen

Was schätzen Sie..? - Erotische Bekenntnisse

Dienstag, 5.11.2019, 21.55 Uhr
Wh. Mi 01.55 Uhr, Do 03.40 Uhr,
Sa 03.45 Uhr

Karl Hohenlohe und sein Team unternehmen eine Zeitreise in die Anfänge der Zeiterfassung, untersuchen erotische Gemälde und ihr verruchten Maler, und blättern in den Auszeichnungs- und Anerkennungsgeschcihten der k.u.k.-Monarchie.

Ohrringe eines Stars

Sie hat in der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera New York, im Bolschoi Theater Moskau und in der Wiener Staatsoper gesungen: Opernsängerin und Wahlösterreicherin Natalia Ushakova. Wenn Sie gerade nicht mit anderen Weltstars auf der Bühne steht oder mit einem Orientteppich der besonderen Art zu einem Picknick lädt - wie das bereits einmal in dieser Sendung geschehen ist - verbringt sie ihre freie Zeit gerne im idyllischen Sommerfrische-Schauplatz Reichenau: Der kleine Ort am Semmering mit seinen vielen Jahrhundertwende-Villen und dem pittoresken Kurpark-Areal samt Festspiel-Theater kann auf eine bewegte Geschichte mit der Hautevolee des Wien um 1900 zurückblicken. Und dort hat die umtriebige Opernsängerin auch Moderator Karl Hohenlohe empfangen, um ihm etwas ganz besonders Funkelndes aus ihrem Familienbesitz zu zeigen, und gemeinsam auf Spuren der Geschichte zu wandeln.

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Astrid Fialka, Natalia Ushakova, Karl Hohenlohe; Stern-Ohrringe

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Stern-Ohrringe

Stempeln adé!

Eine Stempeluhr war quasi der historische Vorläufer der modernen Chipkarte zur Arbeitszeitmessung, also der automatischen Zeiterfassung von Arbeitsbeginn und Arbeitsende der Arbeitnehmer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Bis vor gar nicht so langer Zeit eigentlich Standard in größeren und automatisierten Unternehmen und Betrieben. Eine Anekdote will belegen, dass sogar Thomas J. Watson, der legendäre CEO von IBM, im vorigen Jahrhundert, täglich seine Arbeitszeiten stempelte - selbst noch als IBM der größte Konzern der Welt war. Hans-Joachim Graf Kinsky ist im Besitz eines ganz besonderen Exemplares, das noch eine einwandfrei funktionierende elektrische Stempeluhr aus der vorigen Jahrhundertwende darstellt.

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Hans Joachim Kinsky; Stempeluhr

Kaiserliche Jubiläen

Ein Flohmarktfund des Schwiegervaters, mit k.u.k.-Insignien und funkelnden Messing-Applikationen am Einband: mit dieser Entdeckung hat der Niederösterreicher Michael Kouba Karl Hohenlohes Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es handelt sich um eine gebundene Anerkennung „von dem Personale des Post- und Telegrafen Amtes 79, Wien XI“ zum 40-jährigen Dienstjubiläum eines gewissen Amtsvorstands Adolf Baumer. Ob Anerkennungen dieser Art in der Monarchie öfter vergeben wurden?

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k.u.k. Dienstjubiläumautograph

Erotische Bekenntnisse

Ein erotisches Gemälde der Künstlerin Lea Reinhart sorgt für Aufsehen: wie emanzipiert war der Blick auf Frauen vor 100 Jahren?

Kunst- und Antiquitätenmagazin, 2019


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Was schätzen Sie..?

    Von unsterblichen Musikgenies, Titanen-Gemälden die um ein Haar im Mülleimer gelandet wären, und Edelbrandherstellern mit einer besonderen Liebe zu historischen Uhrwerken: Karl Hohenlohe entdeckt auf den Spuren von Franz Liszt im weltweit größten Liszt-Verein eine Originalkomposition mit Seltenheitswert.

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    Die September-Ausgabe des Kunst- und Antiquitätenmagazins steht passend zum Semesterstart ganz im Zeichen der Schule und geht in den geschichtsträchtigsten und berühmtesten Bildungseinrichtungen des Landes auf Schatzsuche.

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    Passend zum 50-jährigen Jubiläum der Erstveröffentlichung des „Sexualkunde-Atlas’“ begibt sich Karl Hohenlohe auf historische Spurensuche nach der Erotik in der Kunst.

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    Von veritablen Genies und anderen zeitüberdauernden Erfindungen: Die Mai-Ausgabe des Kunst- und Antiquitätenmagazins „Was schätzen Sie..?“ steht ganz im Zeichen des 500-Jahr-Jubiläums von Leonardo da Vinci! Moderator Karl Hohenlohe geht auf die Suche nach skurrilen Erfindungen aus den letzten 150 Jahren Technikgeschichte.