Aus dem Rahmen: 300 Jahre Liechtenstein

2019 ist im Fürstentum Liechtenstein Jubiläumsjahr, denn vor 300 Jahren wurde der Kleinstaat gegründet. Seitdem ist Liechtenstein eine Monarchie mit dem Fürstenhaus – übrigens ursprünglich aus Österreich – als Staatsoberhaupt. Zum 300-jährigen Bestehen wirft ORF III einen besonderen Blick auf das Land zwischen Österreich und der Schweiz.

Im Jahr 2019 feiert das Fürstentum Liechtenstein sein 300-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass besucht Karl Hohenlohe in dieser Sendung das Staatsoberhaupt Fürst Hans Adam II. im Familiensitz Schloss Vaduz, das für die Öffentlichkeit üblicherweise nicht zugänglich ist. Von Michèle Hilti, Mitglied der bekannten Liechtensteiner Milliardärsfamilie, wird er vorbei an Picasso und Giacometti durch die Hilti Art Foundation geführt und besucht gemeinsam mit dem Direktor das Kunstmuseums Liechtenstein den neuen Höhepunkt der Liechtensteiner Kunstszene.

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300 Jahre Liechtenstein - Karl Hohenlohe zu Besuch im Fürstentum

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Karl Hohenlohe, Fürst Hans Adam II.

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300 Jahre Liechtenstein - Karl Hohenlohe zu Besuch im Fürstentum

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Michele Hilti, Karl Hohenlohe

Die wirtschaftliche Grundlage Liechtensteins hatte durch die Enteignungen 1945 derart stark gelitten, dass unter der Regentschaft seines Vaters Franz Josef II. auch die berühmte Liechtensteinische Kunstsammlung zeitweise als „Notgroschen“ herhalten musste und die Familie, wie Hans-Adam es formulierte, „dem Bankrott entgegensah“. Der einzige Leonardo da Vinci, der nun in der National Gallery in Washington hängt, stammt aus dem Fürstenhaus. Durch Erweiterungen der kleinen liechtensteinischen Bank zu einer international agierenden Privatbank, konnte Hans-Adam II. jedoch die solide wirtschaftliche Grundlage seines Hauses wieder herstellen. Durch Zukäufe konnte der Fürst nun die Kunstsammlung wieder ergänzen, deren barocke Hauptwerke er 2004 im Liechtenstein Museum in Wien der Öffentlichkeit zugänglich machte. Die Sammlung des 19. Jahrhunderts ist im Wiener Stadtpalais Liechtenstein untergebracht. Weitere Teile der Sammlung werden in Wechselausstellungen im Kunstmuseum Liechtenstein gezeigt. Das Vermögen des Fürstenhauses beläuft sich nach Schätzungen auf mehrere Milliarden Franken und macht Hans-Adam II. zum sechstreichsten Monarchen der Welt.

Seit den 1970er Jahren sammelt die Familie Hilti Kunstwerke und seit 1990 wird diese Sammlung im Rahmen der Stiftung Hilti Art Foundation betrieben. Schwerpunkte bilden Kunstwerke des Expressionismus, Kubismus, Futurismus und Surrealismus. Insgesamt umfasst die Sammlung ca. 200 Objekte – darunter Werke von Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner oder Alberto Giacometti.

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Kunstmuseum Liechtenstein

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Kunstmuseum Liechtenstein

Museumsmagazin, 2019


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