zeit.geschichte

Das Weltkriegsende in Japan

Die Dokumentation blickt zurück auf den Kriegsbeginn zwischen den USA und Japan und beschreibt danach vor allem die letzten Kriegsmonate im Jahr 1945. Dabei spielt auch die Inselgruppe Okinawa eine bedeute Rolle, die von den Amerikanern besetzt wird.

Samstag, 11.05.2019, 21.10 Uhr
Wh. Mo 00.45 Uhr

Mai 1945: Während in Europa bereits das Kriegsende gefeiert wird, tobt zwischen Japan und den USA nach wie vor ein erbitterter Krieg. Ein Krieg, der im Dezember 1941 mit dem Angriff japanischer Flugzeuge auf die amerikanische Pazifikflotte vor Pearl Harbour seinen Anfang nahm.

Es muss um jeden Preis weiter gekämpft werden: Die Kräfteverhältnisse sind aber von vornherein klar: Japan kämpft nicht um den Sieg, sondern um die Ehre. In dieser ausweglosen Situation werden ältere und unerfahrene Piloten dem Tod geweiht und gezwungen sich mit ihren Flugzeugen auf amerikanische Kriegsschiffe zu stürzen. Es ist dies die Geburtsstunde der Kamikaze. Im März 1945 wird die japanische Hauptstadt bombardiert. Doch nicht einmal nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ist der japanische Kaiser bereit der bedingungslosen Kapitulation zuzustimmen. Erst als die Amerikaner dem Kaiser den Fortbestand des japanischen Kaiserreiches zusichern gibt er auf. Diese Dokumentation beleuchtet mit Hilfe von zeitgenössischem Farbfilmmaterial die Hintergründe und den Verlauf des letzten Kapitels des Zweiten Weltkrieges.

Das Weltkriegsende in Japan

ORF/ZDF

Kaiser Hirohito bei einer Truppenparade.

Das Weltkriegsende in Japan

ORF/ZDF

Karte von Japanischen Truppen Zivilisten und Okinawa.

Dokumentation, 2015


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