Heimat Österreich

„Zammstehen und Zammhalten“ Vereinsleben rund um das Murtal

Zünftig geht es zu, wenn die Trachtenverbände von Sulmtal, Kainachboden und Almenland zusammen kommen. Das steirische Vereinsleben hat viele Facetten – Regisseur Wolfgang Scherz hat sich in der Region umgesehen und einige von ihnen porträtiert.

Heimat Österreich: Vereinsleben rund um das Murtal

Dokumentation, 2018

Mittwoch, 13.2.2019, 20.15 Uhr
Wh. Do 03.45 Uhr

Von den Almhüttensängern, deren Lieder vom Alltag auf der Alm künden, bis zum Knappschaftsverein, der die Geschichte des Kohlebergbaus für die Nachwelt bewahrt, Peitschenschnalzer und Fahnenschwinger, Blasmusik-Stabführer und Eisenbahninfizierte, Schuhplattler und Kranzlbinder - das steirische Vereinsleben präsentiert sich ebenso vielfältig wie traditionsbewusst. Es verbindet Alt und Jung in ihrer Liebe zur Heimat.

Ausgehend vom Murtal, reisen die Filmemacher zunächst in den Naturpark Almenland. Dort treffen sie unter anderem die „Heilbrunner Almhüttensänger“ und den „Trachtenverein Murtaler-Pernegg“, der einen „Bandltanz“ vorführt. Heimatdichter Sepp Maier darf dabei
natürlich nicht fehlen.

Zammstehen und Zammhalten - Vereinsleben rund um das Murtal

ORF/Visualize

Im Schritt Marsch- Blasmusikwettbewerb in Piber.

Danach geht es, begrüßt von den „Ritschis“ am Mur-Radweg, entlang der „Straße der Musik“ von Birkfeld nach Gasen in die Heimat der berühmten „Stoakogler“. In der „Krennhütte“ treffen sie die Volkstanzgruppe St. Martin im Sulmtal. Die Burschen in diesem Verein bereiten sich auf einen besonderen Auftritt vor. Zu ihren Spezialitäten gehören das traditionelle Peitschenschnalzen und das Fahnenschwingen.

Auch in Passail blüht das Vereinsleben. Hier besucht das Team den Kameradschaftsbund und erlebt, was zsammhaltn heute noch bedeutet. Danach geht’s weiter in die Weststeiermark – zunächst per Bahn. Die „Steirischen Eisenbahnfreunde“ haben es durch unermüdliche Arbeit geschafft, die „671er“ fit zu halten – die heute dienstälteste Dampflok der Welt.

Schließlich geht es in die Heimat der Lipizzaner, wo das Filmteam den „Volkstanzkreis St. Johann“ nach Bärnbach begleitet, und die Arbeiter des „Knappschaftsvereins Voitsberg-Köflacher Kohlenrevier“ besucht, die riesigen alten Bergbaumaschinen neuen Glanz verleihen.

Beim Landeswettbewerb des Steirischen Blasmusikverbands in Piber schaut ein junges Mitglied der Voitsberger „Werkskapelle Bauer“ den Profis über die Schulter, weil er ein ganz besonders Ziel hat: er will der jüngste „Stabführer“ der Steiermark zu werden.

Zammstehen und Zammhalten - Vereinsleben rund um das Murtal

ORF/Visualize

Almliedersingen hat lange Tradition im Almenland.

Zammstehen und Zammhalten - Vereinsleben rund um das Murtal

ORF/Visualize

Traditioneller Ledersprung

Zammstehen und Zammhalten - Vereinsleben rund um das Murtal

ORF/Visualize

Musikverein Großwilfersdorf

Zammstehen und Zammhalten - Vereinsleben rund um das Murtal

ORF/Visualize

Bergbaumuseum Karlschacht in Rosental

Zammstehen und Zammhalten - Vereinsleben rund um das Murtal

ORF/Visualize

Stoanihaus Gasen

Zammstehen und Zammhalten - Vereinsleben rund um das Murtal

ORF/Visualize

Kirche Bärnbach

Dokumentation, 2018


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Leben am Hallstätter See

    Die Dokumentation zeigt die Menschen, die zwischen den Gemeinden Obertraun, Gmunden und Hallstatt - abseits der großen Touristenströme - in der schroffen, gebirgigen Landschaft im Einklang mit der Natur leben.

  • Leben im Mürztal - Forstarbeit an der Baumgrenze

    An der Baumgrenze, wo die Natur steil, karg und felsig ist, ist die Forstarbeit beschwerlich und gefährlich. Karin Schiller begleitet in der Region Mürzsteg Forstarbeiter, die in der Grünen Mark hoch oben in den Bergen den Wald betreuen.

  • Durchs Land mit Sepp Forcher

    Bevor sich Sepp Forcher nach Jahrzehnten vom Bildschirm zurückzieht, lässt er es sich nicht nehmen, noch einmal mit ORF III durchs Land zu gehen und von den Menschen hier zu erzählen.

  • Bergbauernleben im Pongau - Von Wagrain bis Kleinarl

    Die Almbauern im Salzburger Land bewirtschaften ihre Bauernhöfe und Almen im Gebirge so, wie es schon ihre Altvorderen getan haben. Das tägliche Naturerlebnis und das Bewusstsein, Teil einer langen Tradition zu sein, entschädigen sie für die schwere Arbeit.