Bühne Oide!

Besuch am Zentralfriedhof

Im Oktober d.J. hat eine Gruppe Jugendlicher den Wiener Zentralfriedhof besucht.

Zusammenfassung/ Einleitung:

Am 10.10.2108 waren wir als Gruppe von Jugendlichen am Zentralfriedhof, beim 2.Tor. Wir wurden von einem älteren Herrn durch den Friedhof geführt. Es gibt dort 33 000 Gräber, insgesamt waren es früher drei Millionen Gräber am ganzen Friedhof. Es gibt mehrere Teile des Friedhofs, wie, zum Beispiel, den Babyfriedhof, den Ehrenfriedhof, die Präsidentengruft oder die Soldatengräber, wo Soldaten aus anderen Ländern begraben sind. Wir haben auch sehr unterschiedliche Gräber gesehen, wie, zum Beispiel, ein Japanisches Familiengrab, das sehr groß und modern war. Bei einem anderen Grab standen vier Stühle, zwei auf einer Seite und zwei auf der anderen Seite, ein Zeichen dafür, dass die Familie jedes Jahr den Todestag mit den Toten feiert. Es gab auch einen Künstler, der seinen Grabstein selbst entworfen hat. Dieses Grab sieht aus wie ein rosa Wurm. Für die Opfer des Ringtheaters wurde ein Denkmal errichtet, das im Zweiten Weltkrieg von den Amerikanern bombardiert wurde. Heute steht nur noch der Mittelteil davon. Es gab auch Leute, die zu Lebzeiten schon überlegt haben, wie sie begraben werden wollen. Johann Nestroy hatte Angst, lebendig begraben zu werden. Deshalb hat er seinem Arzt gesagt, dass er ihm, wenn er tot ist, ein Messer ins Herz rammen soll. Viele Touristen denken, dass Mozart auch am Zentralfriedhof begraben wurde, in Wirklichkeit weiß aber keiner wo er liegt. Wir haben auch gelernt, dass die Habsburger das Verbrennen von Leichen strengstens verboten haben, deshalb wurden früher keine Leichen verbrannt. Wenn ein Grab aufgelassen wird, es mit einem roten X markiert wird.

Kritik:

Auferstanden von den Toten
Mir hat es nicht so gut gefallen weil, es fad war und ich gehe nicht so gern auf den Friedhof, weil ich mich dort unwohl fühle. Ich habe aber trotzdem zugehört und mir auch was gemerkt.
Daniel

Mir hat es nicht so gut gefallen, weil ich nicht so gern auf dem Friedhof gehe. Ich habe aber auch viele neue Sachen gelernt. Wenn sich jemand für Friedhöfe interessiert, kann man die Führung also empfehlen.
Stephan

Mir hat der Ausflug zum Zentralfriedhof sehr gut gefallen. Wir haben sehr viele Gräber gesehen und auch in welchem Jahr die Menschen geboren und gestorben sind. Mir haben auch die Geschichten gefallen und ich habe auch viel gelernt.
Mario

Mir haben die Gräber gefallen und die Geschichte dahinter hat mich auch interessiert. Sonst hat es mir nicht so gefallen. Ich würde nicht mehr hingehen, aber ich würde euch raten dort einmal hinzugehen.
Dogukan

Der Ort wo man nie vom Schlaf erwacht
Was uns gefallen hat, war die Führung, die Geschichten über die Verstorbenen und auch die berühmten Leute haben uns sehr interessiert. Die Gräber haben uns wirklich aus den Socken gehauen, die Geschichten dahinter waren einfach spannend und zugleich auch gruselig. Was uns an diesem Friedhof sehr gewundert hat, war, dass er nicht so finster und so düster ausgeschaut hat wie Friedhöfe, die man in den Krimis sieht oder von denen man liest. Wir würden einen Besuch empfehlen. Wenn man mehr Zeit hat, könnte man auch einen ganzen Tag dort verbringen.
Felix, Amanda

zentralfriedhof

ORF III

Daniel, Stepahn, Dogukan mit Trainer und Guide