Pixel, Bytes & Film - Artist in Residence

Wilma Calisir „(in)visible audience 1+1000“

Die Filmemacherin und Künstlerin Wilma Calisir beleuchtet in ihrem crossmedialen Kunstprojekt das Medium Fernsehen am Schnittpunkt zum Publikum.

Sonntag, 7.10.2018, 09.40 Uhr

Das crossmediale Kunstprojekt „(in)visible audience“ sucht nach dem Vereinenden in der einzelnen, persönlichen Fernseherfahrung. Die Filmemacherin und Künstlerin Wilma Calisir präsentiert uns Portraits von Fernsehräumen gepaart mit persönlichen Erinnerungen an das Medium. Auf der Webseite www.invisible-audience.at konnte das ansonsten unsichtbare TV-Publikum Bilder, Texte und Videos hochladen, die es mit dem Fernsehen verbindet. Die Online Ausstellung ist noch bis Ende 2018 im Internet zugänglich. Der zum Kunstprojekt gehörige Film hat den Titel: „(in)visible audience 1+1000“.

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Wilma Calisir: (in)visible audience

ORF/Wilma Calisir

„(in)visible audience“ ist ein Kunstprojekt bestehend aus einer moderierten Website, auf der sich ein Kurzfilm „(in)visible audience 1“ sowie ein Ausstellungsbereich „(in)visible audience 1000“ mit Crowdsourcing-Beiträgen befinden. Bei „(in)visible audience 1“ handelt es sich um einen Kurzfilm im Stil eines dokumentarischen Essays. Porträts von aktuellen Fernsehräumen und Erzählungen persönlicher Fernseherinnerungen werden hier künstlerisch zusammengefasst.

Durch das Kunstprojekt „(in)visible audience“ entsteht ein Bewusstsein für die verschiedenen Qualitäten der Medienkanäle und die ihnen eigene Mediennutzung. Dabei wird die Website www.invisible-audience.at als „Kunstraum“ genutzt um das Medium Fernsehen zu reflektieren.

Über die Künstlerin:

Wilma Calisir studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Wien. Seit 2000 arbeitet sie mit Film und Video. 2012 startete ihr Dokumentarfilm „Sommer 1972“ österreichweit in den Kinos. Es folgte ein Startstipendium für Filmkunst im Jahr 2013. Die Künstlerin arbeitet disziplinübergreifend mit Video, Fotografie, Zeichnung und Text und ist in den Feldern Film und Multimedia, Theater, Kino inklusive sozial-ökologischer Projekte tätig.

Mehr Informationen zum Projekt finden sich hier: www.invisible-audience.at.


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Peter Fritzenwallner „Durch das Raue zu den Sternen (per aspera ad astra)“

    Der Künstler Peter Fritzenwallner erarbeitet für den Kultursender ORFIII eine fiktive Erzählung über das Hobby Astrofotografie. Eine Tätigkeit die sich zwischen Weltflucht und politisch bewußter Tätigkeit ausbreitet.

  • Jennifer Mattes „Wreckage Takes A Holiday”

    Jennifer Mattes’ poetische Arbeit über den Schiffbruch und das Meer traf dieses Jahr auch bei der Diagonale den Nerv der Jury und wurde als Bester innovativer Film 2019 ausgezeichnet.

  • Elena Schwarz und Judith Barfuß „Fußballfrau“

    Frauen, Fußball und Sexismus. Wie ist das eigentlich heute in Österreich? In unserer Reihe ORF III Artist in Residence begeben sich die beiden Filmemacherinnen Elena Schwarz und Judith Barfuß für eine Sozialstudie in Stadion und Fußballbeisl.

  • Marlies Pöschl „Aurore“

    Könnten wir einmal im Alter von Robotern und künstlichen Intelligenzen betreut werden, anstatt von menschlichen Pflegekräften? Und, wie wäre das dann eigentlich? Mit diesem Thema setzt sich unsere Artist in Residence Marlies Pöschl auseinander.