Erbe Österreich

Habsburgs Pioniere und Abenteurer

Die neue ORF-III-Dokumentation von Stefan Wolner und Harald Nestl führt zurück in die Zeit, als Habsburg seine Pioniere und Eroberer über die Weltmeere aussandte.

Das Habsburgerreich wurde nie zur Kolonialmacht, aber es erlag dem exotischen Reiz ferner Länder durch herausragende wissenschaftliche Expeditionen an Orte, die die Phantasien der Leute beflügelten. In diesen Missionen verbanden sich Abenteuerlust, Wissbegierde und Machbarkeitsrausch – und unter dem Mantel der wissenschaftlichen Forschung auch das Bedürfnis, machtpolitische Duftmarken rund um den Globus zu setzen.

erbe österreich: habsburgs pioniere und abenteurer

ORF/Red Monster

Ein Modell der Admiral Tegetthoff, die durch die Payer-Weyprecht Expedition bekannt wurde.

Die Expedition von Julius Payer (1842-1915) und Carl Weyprecht (1838-1881) zum später so benannten Franz-Josefs-Land war eines der Beispiele, wie das Herrscherhaus sich mit diesen Reisen international positionieren wollte.

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Ein Objekt aus jener Sammlung des heutigen Weltmuseums, die aus der Österreichischen Brasilien-Expedition von 1817-1835 hervorging.

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Direktor des HGM Christian Ortner Direktor und Barbara Wolflingseder vor dem Gemälde, das die Payer-Weyprecht Expedition darstellt.

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Exotische Vögel in den Sammlungen des Naturhistorischen Museums.

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Barbara Wolflingseder im Naturhistorischen Museum vor den Adlern von Kronprinz Rudolf

Dokumentation, 2018


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Abrechnung mit einer Dynastie: Die Habsburger nach 1918

    640 Jahre lang - seit dem Jahr 1278 - bestimmen die Habsburger das Geschick der österreichischen Länder. Nach dem ersten Weltkrieg und der Gründung der Republik werden sie entmachtet und des Landes verwiesen.

  • Im k.u.k. Luxuszug an die Adria

    Die Adria als Sehnsuchtsort entdeckten die Habsburger, als die Eisenbahn erstmals schnelle Reisen bis zum Mittelmeer erlaubte. Orte wie Abazzia (Opatia) entwickelten sich zum Mekka für Sommerurlauber. Viele Spuren der damaligen Lebenskultur haben sich entlang der Südbahn-Route erhalten. Luxushotels in Abazzia und Crikvenica vermarkten bis heute das Flair des Doppeladlers.

  • Ein Leben für die Steiermark - Die Czernys und das Werden des Landes

    Die steirische Unternehmerfamilie Czerny waren Verbündete von Erzherzog Johann bei der Modernisierung der Steiermark. Regisseur Roland Berger erzählt in einer aufwändigen Spieldokumentation die Meilensteine des steirischen Werdens aus der Perspektive dieser Bürgerfamilie.

  • Die Adria der Habsburger

    Die k.&.k.-Adria war der Sehnsuchtsort der vermögenden Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Mit der Südbahn reisten die Reichen und Mächtigen in ihr Sommerrefugium am Meer. Stephanie und Alfred Ninaus auf den Spuren des Lifestyles der damaligen Zeit.