zeit.geschichte am Samstag

Baumeister der Republik - Alfred Gusenbauer

Die knapp zweijährige Kanzlerkarriere von Alfred Gusenbauer ist, abgesehen von der Christian Kerns, die kürzeste Amtszeit eines Kanzlers in der Zweiten Republik.

Baumeister der Republik - Alfred Gusenbauer

Dokumentation, 2017

Samstag, 14.4.2018, 20.15 Uhr
Wh. So 09.35 und 22.45 Uhr

Von Jänner 2007 bis Dezember 2008 war Alfred Gusenbauer Bundeskanzler der Republik Österreich und erreichte damit sein Karriereziel, das er schon als Kind im Sandkasten formulierte. Länger ist seine Laufbahn bei der SPÖ. Schon als Jugendlicher engagiert er sich bei diversen sozialistischen Jugendorganisationen. Seit den 1980er Jahren ist er für die SPÖ tätig, arbeitete für die Niederösterreichische Arbeiterkammer und war seit der Jahrtausendwende bis 2008 Bundesparteivorsitzender der von Wahlniederlagen gebeutelten SPÖ.

Baumeister der Republik 
Alfred Gusenbauer 
Originaltitel: Baumeister der Republik - Alfred Gusenbauer

ORF/Milenko Badzic

Dr. Alfred Gusenbauer

Bei der Nationalratswahl 2006 erhält die SPÖ 35,34 Prozent der Stimmen und ist stärkste Partei. Im Jänner 2007 bildet sie mit der ÖVP unter Wilhelm Molterer eine Große Koalition. Die Zusammenarbeit mit dem durchsetzungsstarken Koalitionspartner stellt sich jedoch als äußerst schwierig heraus, sodass Gusenbauer wegen der nicht gehaltenen Wahlversprechen heftig kritisiert wird.

In seine Zeit als regierender Kanzler fällt u.a. die Verlängerung der Legislaturperiode für Nationalratswahlen von vier auf fünf Jahre und die Festschreibung der österreichischen Kammern in der Verfassung.

Alfred Gusenbauer tritt 2008 zurück und wechselt in die Privatwirtschaft. Er wird als Berater und Lobbyist engagiert, unter anderem für den kasachischen Präsidenten.

Baumeister der Republik 
Alfred Gusenbauer 
Originaltitel: Baumeister der Republik - Alfred Gusenbauer

ORF/Milenko Badzic

Dr. Alfred Gusenbauer

Dokumentation, 2017


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