Im Brennpunkt

Kosovo: Land ohne Zukunft?

Die Dokumentation zeigt ein Land, dessen Menschen auf Europa hoffen, dem aber die Dämonen der neuen Religionskriege und die wirtschaftliche Not immer härter zusetzen.

Im Brennpunkt: Kosovo - Land ohne Zukunft?

Dokumentation, 2016

Donnerstag, 15.2.2018, 21.55 Uhr
Wh. Fr 02.00 Uhr

2008 erklärte der Kosovo seine Unabhängigkeit und wird von Österreich und dem Großteil der UNO-Mitgliedstaaten als eigener Staat anerkannt. Doch trotz aller Hilfen der EU - finanziell und personell - kommt das Land wirtschaftlich nicht auf die Beine. Die Finanzkrise hat die Lage noch erschwert.

Im Brennpunkt 
Kosovo: Land ohne Zukunft? 
Originaltitel: Kosovo: Country without a Future?

ORF/ARTE

Pristina, die Hauptstadt des Kosovo

Viele Kosovaren wollen weg aus der Misere in ihrer Heimat und flüchten in ein EU-Land. Doch dort bekommen sie kein Asyl, weil ihr Land nicht mehr auf der Liste für politische Verfolgung steht. Armut und gut 30 Prozent Arbeitslosigkeit lösen vor allem in jungen Leuten das Fernweh aus - und sind Nährboden für Radikalisierung. Über 300 Kosovaren sollen als IS-Kämpfer nach Syrien gegangen sein - gemessen an den 1,8 Millionen Einwohnern der jungen Nation ein trauriger europäischer Rekord. Die radikalen Videos des IS locken seit Neuestem nicht mehr nur mit der Lust am Töten im Namen Allahs, sondern auch mit idyllischen Bildern von einer Art islamistischem „Disneyland“, in dem bewaffnete Männer in Uniform mit Kindern auf dem Arm, begleitet von ihren Ehefrauen in Burka und Kinderwagen, in der Sonne spazieren gehen.

Im Brennpunkt 
Kosovo: Land ohne Zukunft? 
Originaltitel: Kosovo: Country without a Future?

ORF/ARTE

Der Kosovo ging aus dem ehemaligen Jugoslawien hervor und hat 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien ausgerufen.

Dokumenation, 2016


Weitere Sendungen dieser Reihe:

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    Österreich übernimmt in einer Krisensituation am 1. Juli 2018 den Vorsitz in der europäischen Union. Der Europa-Experte des ORF, Roland Adrowitzer, bittet die Spitzen der europäischen Politik zum Gespräch

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    Die Dokumentation von Olga Sviridenko, Robert Kempe und Philipp Sohmer blickt hinter die Kulissen des Prestigeprojekts Wladimir Putins, wo Kostenexplosion, Korruption und Menschenrechtsverletzungen die Agenda bestimmten.

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    1986 explodierte der Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Rund 50 Menschen starben an den Folgen des Super-GAUs, in Europa sorgte die radioaktive Wolke für Panik. Der Film von Tetyana und Alexander Detig gewährt u.a. mit brisanten Tonbandaufnahmen seltene Einblicke in den innersten Kreis des sowjetischen Krisenmanagements.