zeit.geschichte

Der Wiener Opernball - Mythos, Tradition und Kult

ORF-Moderatorin und Adelsexpertin Lisbeth Bischoff unternimmt eine dokumentarische Reise durch ein Jahrhundert Wiener Opernball. Historische Aufnahmen und Interviews zeigen Aufreger und Staatstragendes rund um den Opernball.

zeit.geschichte: Der Wiener Opernball - Mythos, Tradition und Kult

Dokumentation, 2011

Samstag 23.02.2018, 21.00 Uhr
Wh. Mo 01.15 Uhr

Der Opernball ist DAS Ballereignis der Saison. Rauschende Roben, glitzernde Stars und der ganze Glanz der Staatsoper machen diesen Abend aus. Wie begann der Opernball eigentlich? ORF III blickt auf über 100 Jahre Ballgeschichte zurück.

Zum ersten Mal fand er als „Hofopern-Soirèe“ am 11. Dezember 1877 statt. Auf Weisung Kaiser Franz Josefs hätte allerdings damals noch nicht getanzt werden dürfen. Doch die Wiener hielt es nicht auf ihren Plätzen als die Strauss-Kapelle zu spielen begann. Danach wurde die Soirèe, die ab 1935 als „Opernball“ bekannt wurde, zu einem Fixpunkt der Ballsaison. Seitdem findet er (fast) immer am letzten Donnerstag im Fasching statt.

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ORF/Andreas Friess

Heinz Fischer Karwin, Bruno Kreisky

Zu Zeiten der politischen Unruhen blieb der alljährliche Eröffnungsruf „Alles Walzer!“ aus. Während des Zweiten Weltkrieges fand der Ball nicht statt und auch in der Besatzungszeit wartete man vergeblich auf Walzerklänge und Smoking-Träger. Am 9. Februar 1956 wurde er erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder veranstaltet. Eine Unterbrechung der Tradition gab es lediglich 1991 auf Grund des Golfkriegs, als man die Sicherheit der zahlreichen in- und ausländischen Gäste nicht garantieren konnte. Es zeigt sich, dass auch der Wiener Opernball nicht von den Geschehnissen und Wirren des 20. Jahrhunderts verschont blieb. Begleiten Sie uns durch die Geschichte der schillerndsten Nacht des Jahres!

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Sophia Loren

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Richard Burton

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Lotte Tobisch

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Joan Collins, Richard Lugner

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Ballsaal

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Ivana Trump, Richard Lugner


Weitere Sendungen dieser Reihe:

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