Erbe Österreich

Lebensraum Wiener Zentralfriedhof

Die Dokumentation von Marie-Thérèse Thiery und Isabel Gebhart offenbart neben Ehrengräbern und Gruftanlagen so manch extravaganten Bestattungswunsch. Nirgendwo sonst in der Stadt liegen Totenruhe und Lebensraum so nah beieinander.

Dienstag, 22.11.2017, 21.05 Uhr
Wh. 23.35 Uhr, Mi 22.45 Uhr,
Sa 12.20 Uhr

„In Wien musst erst sterben, damit sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst lang.“ In der ORF-III-Neuproduktion „Lebensraum Wiener Zentralfriedhof“ offenbart ein Spaziergang auf dem Wiener Zentralfriedhof den Wahrheitsgehalt des legendären Ausspruchs von Falco. Sein Grab ist heute eines der meist besuchten.

Der Wiener Zentralfriedhof zählt mit knapp 2,5 Quadratkilometern Fläche zu einem der größten Friedhöfe Europas und ist letzte Ruhestätte für mehr als 3,000.000 Menschen. Mit fast tausend Ehren- und ehrenhalber gewidmeten Gräbern, der beeindruckenden Karl Borromäus Kirche im Jugendstil, und seiner prachtvollen Flora und Fauna zählt der Friedhof auch zu einer der meist besuchten Sehenswürdigkeiten und einem der wichtigsten Freizeit- und Naherholungsgebiete für die Großstädter.

Ehrengräber, Gruftanlagen und so manche extravagante Bestattungswünsche zeugen heute am größten der Wiener Friedhöfe vom Leben und Sterben außergewöhnlicher Persönlichkeiten.

Lebensraum 
Wiener Zentralfriedhof

ORF/D5 Productions

Lebensraum 
Wiener Zentralfriedhof

ORF/D5 Productions

Lebensraum 
Wiener Zentralfriedhof

ORF/D5 Productions

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Wiener Zentralfriedhof

ORF/D5 Productions

Die letzte Ruhestätte bildet für viele Tierarten einen geschützten Lebensraum.

Lebensraum 
Wiener Zentralfriedhof

ORF/D5 Productions

Über drei Millionen Menschen liegen auf dem Zentralfriedhof begraben.

Lebensraum 
Wiener Zentralfriedhof

ORF/D5 Productions

Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus von Architekt Max Hegele.

Dokumentation, 2017
(Die Produktion wurde gefördert durch den Fernsehfonds Austria.)


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Habsburgs Pioniere und Abenteurer

    Die neue ORF-III-Dokumentation von Stefan Wolner und Harald Nestl führt zurück in die Zeit, als Habsburg seine Pioniere und Eroberer über die Weltmeere aussandte.

  • Abrechnung mit einer Dynastie: Die Habsburger nach 1918

    640 Jahre lang - seit dem Jahr 1278 - bestimmen die Habsburger das Geschick der österreichischen Länder. Nach dem ersten Weltkrieg und der Gründung der Republik werden sie entmachtet und des Landes verwiesen.

  • Im k.u.k. Luxuszug an die Adria

    Die Adria als Sehnsuchtsort entdeckten die Habsburger, als die Eisenbahn erstmals schnelle Reisen bis zum Mittelmeer erlaubte. Orte wie Abazzia (Opatia) entwickelten sich zum Mekka für Sommerurlauber. Viele Spuren der damaligen Lebenskultur haben sich entlang der Südbahn-Route erhalten. Luxushotels in Abazzia und Crikvenica vermarkten bis heute das Flair des Doppeladlers.

  • Ein Leben für die Steiermark - Die Czernys und das Werden des Landes

    Die steirische Unternehmerfamilie Czerny waren Verbündete von Erzherzog Johann bei der Modernisierung der Steiermark. Regisseur Roland Berger erzählt in einer aufwändigen Spieldokumentation die Meilensteine des steirischen Werdens aus der Perspektive dieser Bürgerfamilie.