ORF-Schwerpunkt „Mutter Erde“

Wilde Reise mit Erich Pröll: Wetterküche Alpen

Werden die Winter kürzer und schneelos? Nimmt die Zahl der Unwetterkatastrophen im Alpenraum zu? Wie genau sieht es 2017 mit den Folgen der Klimaerwärmung in den heimischen Alpen aus? Dem gehen Erich Pröll und Andreas Jäger auf den Grund.

Donnerstag, 16.11.2017, 20.15 h
Wh. Fr 00.25 und 13.35 Uhr,
Sa 10.40 Uhr, Mo 13.50 Uhr,
Mi 12.15 Uhr, Sa, 25.11. 10.00 Uhr

Die Erderwärmung in den letzten 150 Jahren ist eine Tatsache. Die Durchschnittstemperaturen sind in den vergangenen Jahrzehnten noch deutlicher gestiegen als vorher. Klimaforscher rechnen mit einer weiteren Erwärmung von bis zu zwei Grad in den nächsten 50 Jahren. Das heizt das Wetter an. Unwetter fallen heftiger aus, es wird turbulenter, wenn es in den Bergen wärmer wird. Allein in den Ötztaler Alpen warten - laut dem Innsbrucker Gletscherforscher Gernot Patzelt - 80 Quadratkilometer Schuttmassen darauf, von den Schmelzwässern ins Tal transportiert zu werden.

Für „Wetterküche Alpen“ ging das Film-Team mit Andreas Jäger in einem von Meteorologen der Wetterwarte Sonnblick ausgerüsteten Forschungsballon den Folgen der Klimaerwärmung in den Alpen auf den Grund. Trotz atemberaubender Bilder von Unwettern entwirft dieser Film kein bedrückendes Katastrophenszenario.

Wetterküche Alpen

ORF/epo-film

Erich Pröll und Andreas Jäger sichten gemeinsam die Dokumentation von Kurt Mayer aus dem Jahr 2002 und zeigen auf, was sich bis heute alles verändert hat und womit wir noch rechnen müssen.

Wetterküche Alpen

ORF/epo-film

Wetterküche Alpen

ORF/epo-film

Wetterküche Alpen

ORF/epo-film

Gletscher

Wetterküche Alpen

ORF/epo-film

Wetterküche Alpen

ORF/epo-film

Film von Kurt Mayer
Dokumentation, 2002/2017


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