zeit.geschichte

Der Mann, der die Welt rettete

Die wahre Geschichte der Kuba-Krise. ORF III erinnert an Vasili Arkhipov, der während der Kuba-Krise den Abschuss nuklearer Torpedos verweigerte. Sein Name wurde 2002, zum 40. Jahrestag der Kuba-Krise, erstmals genannt.

Der Mann, der die Welt rettete

Dokumentation, 2014

Samstag, 15.9.2018, 20.15 Uhr
Wh. So 11.40 und 22.40 Uhr

Ende 1962 hielt die Welt den Atem an: In der Kuba-Krise standen sich amerikanische und russische Atomraketen gegenüber. Die Mächtigen auf beiden Seiten hatten die Finger am Abzug. Wer verhinderte damals den Ausbruch des Dritten Weltkrieges?

Die Dokumentation zeigt, dass ein einzelner Mann den entscheidenden Schritt wagte: der russische Marineoffizier Vasili Arkhipov (1926-1998). Er war auf einem U-Boot mit nuklearen Torpedos stationiert, das am 27. Oktober 1962 von US-amerikanischen Zerstörern eingekesselt wurde. Auftauchen und sich zu erkennen geben oder Raketen einsetzen? Drei Offiziere mussten die Zustimmung zum Abschuss geben. Arkhipov verweigerte sie und rettete damit die Welt vor der nuklearen Katastrophe.

Die Dokumentation enthält das erste TV-Interview mit Vasili Arkhipov Witwe Olga Arkhipova.

Der Mann, der die Welt rettete

ORF/ZDF/Marianna Yarovskaya

Vasili Arkhipov

Der Mann, der die Welt rettete

ORF/ZDF/Marianna Yarovskaya

Vasili und Olga Arkhipova

Der Mann, der die Welt rettete

ORF/ZDF/US Navy Photographers

Das sowjetische U-Boot B-59

Der Mann, der die Welt rettete

ORF/ZDF/Marianna Yarovskaya

Olga Arkhipova, Witwe von Vasili Arkhipov

Der Mann, der die Welt rettete

ORF/ZDF/Bedlam Productions

Viktor Mikhailov, Navigator auf dem U-Boot B-59

Deutsche Bearbeitung: Andrea Lehner
Dokumentation, 2014


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Krieg vor der Haustür: Tirol im 1. Weltkrieg | Frontland Kärnten

    Die Dokumentation von Georg Laich gibt anhand von selten gezeigten Aufnahmen und Aufzeichnungen von Zeitzeugen einen Einblick in das Leben an und hinter der Front des sog. „Bergführerkrieges“. Helga Suppan besucht in ihrem Film Kriegsschauplätze in und um Kärnten.

  • Die Schlacht von Verdun

    Die Dokumentation erzählt nahezu durchgehend in Originalbildern von der zehn Monate dauernden Kriegshölle in Verdun und beleuchtet die Motive für die äußerst brutale Menschen- und Materialschlacht.

  • Trauma, Träume und Tragödien - Ein Friedensvertrag und seine Folgen

    „Schandvertrag“, „Siegerdiktat“, „Knebelpapier“: Das waren noch die höflichen Prädikate für die Friedensverträge mit Österreich nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg. 1919 legten die Siegermächte die staatspolitische und geografische Neuordnung Österreichs fest.

  • Arisierung: Der große Raubzug | Die verlorenen Jahre

    Mit dem Anschluss Österreichs an Deutschland 1938 wurde die jüdische Kultur in Wien ausgelöscht. Bis dahin war sie fixer Bestandteil - Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft waren - besonders in der Zeit der Jahrhundertwende - von den Wiener Juden geprägt.