Der österreichische Film am Freitag

Der Atem des Himmels

Vor dem Hintergrund der größten Lawinenkatastrophe im Alpenraum erzählt Reinhold Bilgeri eine dramatische Liebesgeschichte. Der Film wurde ausgezeichnet mit dem Austria Ticket als einer der drei erfolgreichsten österreichischen Kino-Spielfilme 2010/11.

Freitag,13.03.2020, 20.15 Uhr
Wh. So 16.25 Uhr

Reinhold Bilgeri hat die Geschichte seiner Mutter niedergeschrieben und verfilmt. Er führte Regie und war auch Produzent.

Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die 41-jährige Erna von Gaderthurn im Frühling 1953 das Südtiroler Schloss ihrer Familie. Sie zieht nach Blons in Vorarlberg, wo sie eine Stelle als Lehrerin übernimmt. In der kleinen Berggemeinde sorgt sie bereits bei ihrer Ankunft für Aufsehen. Auch Baron von Kessel ist von ihr angetan. Erna fühlt sich aber mehr zu ihrem Kollegen Eugenio hingezogen, der mit von Kessel in Konflikt gerät. Der Baron unterlässt auf seinen Ländereien die Errichtung von Lawinenzäunen... .

Der Atem des Himmels 
 
Originaltitel: Der Atem des Himmels (AUT 2010)
 Regie: Reinhold Bilgeri

ORF/ZDF/Christian Schramm

Beatrix Bilgeri (Erna von Gaderthurn), Eric Judor (Maurice)

Der Atem des Himmels 
 
Originaltitel: Der Atem des Himmels (AUT 2010)
 Regie: Reinhold Bilgeri

ORF/ZDF/Christian Schramm

Beatrix Bilgeri (Erna von Gaderthurn)

Der Atem des Himmels 
 
Originaltitel: Der Atem des Himmels (AUT 2010)
 Regie: Reinhold Bilgeri

ORF/ZDF/Christian Schramm

Beatrix Bilgeri (Erna von Gaderthurn)

Drehbuch und Regie: Reinhold Bilgeri

Darsteller:
Beatrice Bilgeri (Erna von Gaderthurn)
Jaron Löwenberg (Eugenio Casagrande)
Gerd Böckmann (Baron von Kessel)
Eisi Gulp (Postbote Dünser)
Ernst Konarek (Bürgermeister)
Krista Stadler (Ernas Mutter)
Julia Gschnitzer (Mutter des Barons)
Laura Bilgeri (Pia)
Eric Judor (Maurice)
Erwin Leder (Ernas Vater)
Michael Joachim Heiss (Werner Metzler)
Marianne Pardeller (Mutter Casagrande)

Spielfilm, Österreich 2010


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Zwei Väter einer Tochter | Zwei Väter einer Tochter (2) Frechheit siegt

    Ein verhängnisvolles Testament, ein längst vergessener Seitensprung und 40 Jahre Alimente stellen die beiden Ex-Freunde Albert und Paul vor einige Probleme.

  • Der Bockerer

    Franz Antels und Rainer C. Eckes Klassiker des passiven Widerstands gegen das Regime der Nationalsozialisten aus dem Jahr 1981. Karl Merkatz wurde für die Darstellung des Vorstadt-Fleischhauers Karl Bockerer beim Internationalen Filmfestival Moskau als „Bester Darsteller“ ausgezeichnet.

  • Wer früher stirbt ist länger tot

    Regisseur Marcus H. Rosenmüller erzählt humorvoll und dramatisch eine urbayerische Lausbubengeschichte zwischen alpenländischer Idylle und surrealen Tagträumen und stellt sämtliche Heimatfilm-Klischees auf den Kopf. Fritz Karl als Dorfwirt, der seinen Sohn auf dem Weg durchs rustikale Fegefeuer begleitet.

  • Amour Fou

    Das Drama wurde beim Österreichischen Filmpreis 2015 in den Kategorien „Bestes Drehbuch“ und „Bester Schnitt“ ausgezeichnet. Jessica Hausners Historienfilm handelt vom Doppelselbstmord des Schriftstellers Heinrich von Kleist und seiner Vertrauten Henriette Vogel.