Amour Fou

Das Drama wurde beim Österreichischen Filmpreis 2015 in den Kategorien „Bestes Drehbuch“ und „Bester Schnitt“ ausgezeichnet. Jessica Hausners Historienfilm handelt vom Doppelselbstmord des Schriftstellers Heinrich von Kleist und seiner Vertrauten Henriette Vogel.

Amour Fou

Spielfilm, 2014

Samstag, 28.3.2020, 00.35 Uhr

Der Dichter Heinrich von Kleist empfindet das Leben hauptsächlich als schmerzhaft. Sein größter Wunsch ist es, mit einem geliebten Menschen gemeinsam aus dem Leben zu scheiden. Seine Cousine Marie, die er zu lieben glaubt, weigert sich, an die Seelenverwandtschaft der beiden zu glauben. Und sterben möchte sie auch nicht mit ihm. Als Heinrich Henriette Vogel kennen lernt, ahnt er, dass sie ebenso einsam ist wie er. Die beiden schließen einen Pakt.

Amour Fou 
 
Originaltitel: Amour Fou (AUT/DEU/FRA 2014)
 Regie: Jessica Hausner

ORF/Stadtkino Filmverleih

Birte Schnöink (Henriette), Christian Friedel (Heinrich)

Amour Fou 
 
Originaltitel: Amour Fou (AUT/DEU/FRA 2014)
 Regie: Jessica Hausner

ORF/Stadtkino Filmverleih

Birte Schnöink (Henriette)

österreichischer Filmpreis 2017

ORF/Stadtkino Filmverleih

Birte Schnöink (Henriette), Christian Friedel (Heinrich)

Drehbuch und Regie: Jessica Hausner

Darsteller:
Christian Friedel (Heinrich von Kleist)
Birte Schnöink (Henriette Vogel)
Stephan Grossmann (Friedrich Louis Vogel)
Sandra Hüller (Marie)
uam.

Spielfilm, 2014


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Zwei Väter einer Tochter | Zwei Väter einer Tochter (2) Frechheit siegt

    Ein verhängnisvolles Testament, ein längst vergessener Seitensprung und 40 Jahre Alimente stellen die beiden Ex-Freunde Albert und Paul vor einige Probleme.

  • Der Bockerer

    Franz Antels und Rainer C. Eckes Klassiker des passiven Widerstands gegen das Regime der Nationalsozialisten aus dem Jahr 1981. Karl Merkatz wurde für die Darstellung des Vorstadt-Fleischhauers Karl Bockerer beim Internationalen Filmfestival Moskau als „Bester Darsteller“ ausgezeichnet.

  • Wer früher stirbt ist länger tot

    Regisseur Marcus H. Rosenmüller erzählt humorvoll und dramatisch eine urbayerische Lausbubengeschichte zwischen alpenländischer Idylle und surrealen Tagträumen und stellt sämtliche Heimatfilm-Klischees auf den Kopf. Fritz Karl als Dorfwirt, der seinen Sohn auf dem Weg durchs rustikale Fegefeuer begleitet.

  • Der Atem des Himmels

    Vor dem Hintergrund der größten Lawinenkatastrophe im Alpenraum erzählt Reinhold Bilgeri eine dramatische Liebesgeschichte. Der Film wurde ausgezeichnet mit dem Austria Ticket als einer der drei erfolgreichsten österreichischen Kino-Spielfilme 2010/11.